14. Januar 2020 / 15:40 Uhr

Schalke-Torwart Alexander Nübel zum FC Bayern: Bundestrainer Joachim Löw zeigt Unverständnis

Schalke-Torwart Alexander Nübel zum FC Bayern: Bundestrainer Joachim Löw zeigt Unverständnis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Bundestrainer Joachim Löw hat sich kritisch über den Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern geäußert.
Bundestrainer Joachim Löw hat sich kritisch über den Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern geäußert. © imago images/RHR-Foto
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Bundestrainer Joachim Löw sieht den bevorstehenden Sommer-Wechsel von Schalke-Keeper Alexander Nübel zum FC Bayern kritisch. Beim Neujahresempfang der DFL am Dienstag meinte der 59-Jährige unter anderem: "Ich weiß nicht, ob das nützlich ist."

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Der im Sommer anstehende Wechsel von Alexander Nübel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern sorgt weiterhin für erregte Gemüter. Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich beim Neujahresempfang der Deutschen Fußball-Liga mit Unverständnis zu dem Transfer. "Grundsätzlich bin ich ein Befürworter davon, dass junge Spieler so viele Spielanteile wie möglich bekommen. So können sie sich besser entwickeln", erklärte der 59-Jährige am Dienstag: "Wenn ein Spieler mit 20, 21 Jahren zwei oder drei Jahre auf der Bank sitzt, weiß ich nicht, ob das nützlich ist." Manuel Neuer soll beim FC Bayern nach wie vor die Nummer eins bleiben.

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Zuletzt hatte auch DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke in einem Interview mit Magenta Sport deutlich gemacht, dass Nübel sein Debüt in der A-Nationalmannschaft durch den Wechsel womöglich hinauszögert. "Wer nicht spielt, kann nicht zur Nationalmannschaft, das liegt ja auf der Hand“, sagte er am Samstag im Rahmen der überraschenden 2:5-Testspielniederlage des FCB beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Von dem Wechsel nach München zeigte sich auch Köpke "überrascht".

Nübel in der Rückrunde noch gesperrt

Generell wirbt er jedoch um mehr Geduld in der Personalie Nübel. "Ich glaube, man sollte auch erstmal alles ein bisschen langsamer angehen. Er hat sein erstes Jahr in der Bundesliga gespielt, ist jetzt auch noch gesperrt“, sagte der Bundes-Torwarttrainer. Und weiter: "Man sollte ihm die Zeit geben, sich weiterzuentwickeln, und dann wird man sehen, wann und ob er bei uns mal dabei ist."

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Obwohl der aktuelle Schalke-Keeper angeblich eine Einsatz-Garantie in seinem ab Sommer geltenden Vertrag haben soll, hat Konkurrent Neuer bereits deutlich gemacht, dass er seinen Stammplatz nicht freiwillig hergeben will. "Ich bin Sportler und Profi und will immer spielen. Ich bin kein Statist, sondern Protagonist", sagte der DFB-Kapitän. Das gilt bekanntlich auch für die Nationalmannschaft.