25. Januar 2020 / 22:06 Uhr

Nübel oder Schubert: Matthäus sieht Schalke-Trainer David Wagner vor "schlaflosen Nächten"

Nübel oder Schubert: Matthäus sieht Schalke-Trainer David Wagner vor "schlaflosen Nächten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Nübel und Markus Schubert konkurrieren um den Platz im Schalker Tor. Trainer David Wagner muss sich entscheiden.
Alexander Nübel und Markus Schubert konkurrieren um den Platz im Schalker Tor. Trainer David Wagner muss sich entscheiden. © imago images/Team 2/dpa
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Kehrt Alexander Nübel nach Ablauf seiner Rot-Sperre und trotz des bevorstehenden Bayern-Wechsels ins Schalke-Tor zurück? Oder hält Trainer David Wagner an Markus Schubert fest? Lothar Matthäus beleuchtet die Situation bei S04.

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Markus Schubert hätte es David Wagner einfacher machen können. Mit einer starken Leistung im Spiel beim FC Bayern wäre der Torwart im Kampf um den Stammplatz im Kasten von Schalke 04 wohl in der Pole Position gewesen. Doch Schubert griff fünfmal hinter sich, sah beim ersten und letzten Gegentor alles andere als gut aus. Setzt Wagner am kommenden Freitag in der Partie bei Hertha BSC also doch wieder auf Alexander Nübel? Die Rot-Sperre der bisherigen Nummer Eins ist dann abgelaufen. Aber seitdem Nübel Mitte Dezember gegen Eintracht Frankfurt (1:0) vom Platz geflogen war, ist viel passiert.

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Nübel verkündete, dass er zur kommenden Saison ablösefrei nach München Wechsel werde. Schalke entzog ihm die Kapitänsbinde. Bei den Fans ist der einstige Liebling inzwischen alles andere als wohlgelitten. "Es würde nach den fünf Gegentoren und zwei Fehlern von Schubert Sinn machen, Nübel nächste Woche wieder ins Tor zu stellen", meinte Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus bei Sky: "Andererseits steht Nübel bei den Fans nicht positiv dar. Das ist eine schwierige Entscheidung für den Trainer, da wird er noch einige schlaflose Nächte haben. Die Leistung von Schubert war heute mangelhaft."

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Wagner selbst wollte mit seinem Keeper nach dem 0:5 bei den Bayern nicht so hart ins Gericht gehen. "Schubert hat heute auch noch einige sehr gute Bälle gehalten. Es hätte auch noch höher ausgehen können", meinte Coach, ergänzte dann aber auch: "Er war natürlich auch bei zwei Toren mit dabei. Das brauchen wir auch nicht verschweigen." Seine Entscheidung wird wohl noch ein wenig auf sich warten lassen: "Wir werden uns in den nächsten Tagen die Zeit geben darüber nachzudenken."

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Schalke-Boss Clemens Tönnies hatte sich am Samstag vor dem Spiel und den beiden Schubert-Patzern hingegen offensiver geäußert. Auch wenn er betonte, sich in die sportlichen Belange nicht einmischen zu wollen, ließ er am Sky-Mikrofon eine Präferenz für Schubert mehr als durchblicken: "Ich finde, dass es Markus sehr gut macht. Man würde ihm nicht gerecht, wenn er Topleistungen bringt, dass man das dann verändert." Und weiter: "Ich glaube, das ist auch die Erwartung der Fans."