16. Oktober 2020 / 21:41 Uhr

Alexander Salwasser verlässt den FC Stadthagen

Alexander Salwasser verlässt den FC Stadthagen

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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"Was soll ich machen", scheint sich Yasin Korkmazyigit (links) zu fragen. Alexander Salwasser (Zweiter von links) hat den FC Stadthagen verlassen. © Uwe Kläfker
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Fußballer des FC Stadthagen legt auch sein Vorstandsamt nieder / Traditionsverein hat seit der Saison 2018/19 zahlreiche Abgänge zu verzeichnen.

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Alexander Salwasser hat dem Kreisligisten FC Stadthagen den Rücken gekehrt. Der 23-Jährige war in den ersten drei Saisonspielen des FC (zwei Siege, ein Remis) noch jeweils in der Startelf, wurde dann von Trainer Thorsten Rinne beim 0:2 gegen die SG Bad Nenndorf-Riehe erst kurz vor Schluss eingewechselt. Beim 1:3 gegen den FC Hevesen stand Salwasser nicht einmal mehr im Kader.

„Ich will kein Feuer entfachen, es hat halt einfach nicht mehr gepasst. So ist das halt manchmal. Wir haben uns im Guten getrennt“, sagt der Fußballer auf Nachfrage, der auch sein FC-Vorstandsamt als Stellvertreter des 2. Vorsitzenden aufgibt.

Salwasser, der in der Jugend unter anderem für Hannover 96, JFV Calenberger Land, TSV Havelse und auch den VfL Bückeburg kickte, will die Fußballschuhe aber nicht an den Nagel hängen. „In Schaumburg gibt es viele interessante Vereine. Aber die Hauptsache ist, dass es wieder Spaß macht.“

Salwasser ist mit seinem Abgang nicht allein. Seit Thorsten Rinne (2018/19) im Amt ist, haben mehr als namhafte 20 Kicker den Verein verlassen oder stehen nicht mehr zur Verfügung: Christos Christou, Jan Carganico, Niclas Herbold, Jonathan Reuther, Jan Köpper, Ciro Miotti, Christopher Hope, Cengizhan Su, Robin Detering, Mark Khatsiaintsau, Yves Schädel, Benjamin Hartmann, Timo Kuhnert, Ismael Kasso, Tanis Niemeier, Jan-Luca Bövers, Nikolas Schulz, Nils Engelhardt, Jan Wischhöfer, Louis Tegtmeier. Dazu kommen noch Belmin Bikic und Noshkar Sharo, die nach einem geplatzten Wechsel nach Bad Pyrmont zum FC zurückkommen mussten, um eine Sperre zu umgehen.