16. März 2019 / 21:31 Uhr

"Alle im Stadion waren verdutzt" - Falkensee-Finkenkrug verliert beim TuS (mit Galerie)

"Alle im Stadion waren verdutzt" - Falkensee-Finkenkrug verliert beim TuS (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
FF-Keeper Kai Spangenberg und sein Team mussten sich beim TuS 1896 Sachsenhausen mit 1:3 geschlagen geben.
FF-Keeper Kai Spangenberg und sein Team mussten sich beim TuS 1896 Sachsenhausen mit 1:3 geschlagen geben. © Robert Roeske
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Brandenburgliga: Tabellenvorletzter muss sich nach einer strittigen Schiedsrichterentscheidung geschlagen geben.

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TuS 1896 Sachsenhausen – SV Falkensee-Finkenkrug 3:1 (1:0). Tore: 1:0 Christopher Groll (14.), 1:1 Sebastian May (59.), 2:1 Andor Müller (77., Strafstoßtor), 3:1 Jean-Pierre Dellerue (83.).

„Für den von uns betriebenen Aufwand hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt“, befand FF-Coach André Bittner nach der 1:3 (0:1)-Auswärtsniederlage seines SV Falkensee-Finkenkrug beim TuS 1896 Sachsenhausen am 19. Spieltag der Fußball-Brandenburgliga. „Es war einen gutklassiges Spiel mit hohem Tempo und vielen Torchancen auf beiden Seiten.“

In Bildern: TuS Sachsenhausen bezwingt SV Falkensee-Finkenkrug mit 3:1

Der TuS Sachsenhausen setzte sich gegen den abgstiegsgefährdeten SV Falkensee-Finkenkrug mit 3:1 durch. Zur Galerie
Der TuS Sachsenhausen setzte sich gegen den abgstiegsgefährdeten SV Falkensee-Finkenkrug mit 3:1 durch. ©
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Die Gastgeber um die ehemaligen Falkenseer Stefan Demuth und Silvio Koos gingen nach knapp einer Viertelstunde in Führung und profitierten dabei von einem Fehler von Finkenkrug-Schlussmann Kai Spangenberg. Der junge Keeper kam bei einem Freistoß von der Nähe der Mittellinie weit aus seinem Kasten, konnte das Leder aber nicht richtig klären.

Christopher Groll war der Nutznießer und erzielte vor 143 Zuschauern im Elgora-Stadion die Führung für den TuS (14.). In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dass es aus FF-Sicht nicht mit einem höheren Rückstand in die Halbzeit ging, war Spangenberg zu verdanken. „Er hat uns mit ein, zwei Klasseparaden im Spiel gehalten“, so Bittner, für dessen Team Sebastian May nach 59 Minuten zum Ausgleich traf – obwohl die Gartenstädter zu diesem Zeitpunkt nur zu zehnt auf dem Platz waren.

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Offensivspieler Fabian Rübekohl war zuvor mit TuS-Torhüter Demuth zusammengeprallt, musste mit Nasenbluten behandelt und zehn Minuten später auch ausgewechselt werden. Für ihn kam der junge Cedric Burchardi in die Partie und sollte wenig später im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Wie schon vor zwei Wochen bei der 0:1-Niederlage gegen den SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf verschuldete der Kicker mit der Rückennummer elf einen Strafstoß, der aus Sicht seines Trainers aber unberechtigt war. „Alle im Stadion waren verdutzt, als der Schiedsrichter auf einmal auf den Punkt gezeigt hat – selbst der Gegner. Diesen Strafstoß darf man nie und nimmer geben. Der Sachsenhausener ist im Zweikampf einfach ins Straucheln geraten. Das war in den vergangenen drei Spielen bereits der vierte Elfmeter gegen uns und hat uns das Genick gebrochen“, ärgerte sich Bittner. TuS-Kapitän Andor Müller ließ sich trotz der fragwürdigen Entscheidung nicht zweimal bitten und brachte seine Farben in Front (77.).

„In der Phase waren wir gerade am Drücker und haben danach natürlich hinten aufgemacht“, berichtete Bittner, dessen Team dann nach einem Konter das 1:3 durch Jean-Pierre Dellerue (83.) hinnehmen musste. „Das Ergebnis klingt eindeutig, aber die Leistung der Mannschaft lässt mich positiv auf die anstehenden Aufgaben blicken“, zeigte sich Bittner mit dem Auftritt seiner Schützlinge alles andere als unzufrieden. Mit 14 Punkten rangiert sein Team weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz.

SV Falkensee-Finkenkrug: Kai Spangenberg – Dominik Reske, Lars Nielsen (70. Erik Meschter), Tom Buschke, Christian Freudenberg – Elias Eckert, Fabian Kracht (81. Alexander Knappe) – Patrick Lenz, Sebastian May, Christopher Schulze – Fabian Rübekohl (68. Cedric Burchardi).

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