13. Oktober 2019 / 17:49 Uhr

Alle sind Sieger : LVZ-Aktion "Lauf geht's" mit 220 Teilnehmern beim großen Finale dabei

Alle sind Sieger : LVZ-Aktion "Lauf geht's" mit 220 Teilnehmern beim großen Finale dabei

Regina Katzer
Leipziger Volkszeitung
Glückliche Lauf geht's!-Teilnehmer nach dem Zieleinlauf

 beim Leipziger Halbmarathon am Völkerschlachtdenkmal. 
Glückliche "Lauf geht's!"-Teilnehmer nach dem Zieleinlauf beim Leipziger Halbmarathon am Völkerschlachtdenkmal.  © Christian Modla
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Gemeinsam trainierten die Hobbyläufer aus Leipzig, Bad Düben und Wurzen sechs Monate lang für das große Ziel, den Halbmarathon am 13. Oktober in der Messestadt. Am Sonntag absolvierten 220 Teilnehmer, Laufeinsteiger und Fortgeschrittene sowie Power-Walker, bei reichlich Sonnenschein und großer Hitze die 21 Kilometer durch den Südraum.

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Leipzig. Bevor die Lauffreudigen am Fuße des Denkmals auf die Strecke gingen, brachten die Trainer bei den Aufwärmübungen den Kreislauf in Schwung. Und mit dem Ratschlag von Chefcoach Jörg Matthé, dass Trinken heute lebensnotwendig sei, ging es für die teilweise sehr aufgeregten Sportler auf den Weg in den geschichtsträchtigen Leipziger Südosten bis zum Markkleeberger See. Cornelia Ott, die bereits im Vorjahr bei der "Lauf-geht’s!"-Aktion am Start war, hatte sich eine neue Bestzeit von 2:15 Stunden vorgenommen. Lara-Sophie begleitete ihre Mutter als emotionale Unterstützung und dokumentiere das Laufspektakel mit der Kamera. Die Hitzeschlacht begann gegen Mittag und machte auch vor erfahrenen Athleten wie dem Wüstenläufer Peter Schlieder, der schon gemeinsam mit den LVZ-Teilnehmern beim Meilensteinlauf Anfang Juli im Auwald unterwegs war, nicht Halt.

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Zu den ersten Lauf-geht’s!-Teilnehmern im Ziel zählten Matthias Heinemann-Kruschinski (1:55 h) und Michael Kurt in 1:56, der zehn Minuten schneller als 2018 unterwegs war. Beide waren das zweite Mal bei der Aktion dabei und wollten unter zwei Stunden bleiben. Doc Enzo Hamann, Oberarzt im Mediclin Waldkrankenhaus Bad Düben, lächelte, als seine Uhr bei 2:03 Stunden stoppte. Und auch Steffen Sokolowski, der es nach 2:04 Stunden geschafft hatte, war gut drauf und machte ein Selfie im Ziel.

Lauf geht's!-Teilnehmer kurz nach dem Start auf der Prager Straße

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"Lauf geht's!"-Teilnehmer kurz nach dem Start auf der Prager Straße . © Christian Modla

Das halbe Jahr Vorbereitung hat sich auch für Frank Stehfest gelohnt. „Super gekämpft“, meinte nicht nur Trainer Cornelius Weber, der den 52-Jährigen nach 2:10 Stunden beglückwünschte. Tochter Hannah (18) und Freund Lucas (20) staunten über die Leistung und waren sichtlich stolz. „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Aber erst einmal wird mit Nachbarn und Freunden gefeiert und der Grill angeworfen“, meinte der Markkleeberger. „Groggy, aber glücklich“ war auch Simona Johannsen, die ihre Wunschzeit von 2:15 h zwar nicht geschafft hat, weil es auch ihr einfach zu heiß war. Nach 2:20 h wartete sie mit der Wasserflasche auf Lauffreundin Anett Sedky, um ihr in die Arme zu fallen.

Auch das Mutter-Sohn-Gespann Susann Weihrauch und Georg Blüher, der über eine Zeit von 2:17 Stunden nicht meckern konnte, war am Ende froh, heil im Ziel angekommen zu sein. Während der 21-jährige Student mit Knieproblemen und der prallen Sonne kämpfen musste, hatte die Kinderärztin bei Kilometer 18 den „Mann mit dem Hammer“ gesehen, der sie vom Ziel abbringen wollte. Dass sich der Kopf einschalten würde, davor hatte im Vorfeld schon Lauf-geht’s!-Erfinder Wolfgang Grandjean gewarnt.

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Power-Walker Gerd Berger gehörte zu jenen Teilnehmern, die ihren Weg von Null auf Hundert gemeistert haben. „Ich war relativ entspannt, da ich im Sommer meist bei warmen Temperaturen gelaufen bin“, erzählte der 59-Jährige, der nach genau drei Stunden das Ziel erklommen hat. Seine gleichaltrige Ehefrau Uta, die seit 40 Jahren erstmals wieder Sport treibt, hat sich in der Laufgruppe wohlgefühlt und war nach 2:45 Stunden angekommen.

Und auch für Claudia und Uta ging der Tag erfolgreich zu Ende – nach 3:30 Stunden wurden sie persönlich von Chefcoach Jörg Matthé abgeholt und von den Zuschauer mit stürmischem Beifall ins Ziel getragen.

„Wunderschöne Veranstaltung, perfektes Wetter und bis auf kleinere Zwischenfälle, für eine dehydrierte Teilnehmerin musste ein Krankenwagen geholt werden, hat alles bestens geklappt. Dank auch den 18 Laufbetreuern, die sich um alle gekümmert haben“, resümierte Matthé.

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