12. September 2016 / 16:36 Uhr

Alle vier Spitzenteams spielen unentschieden

Alle vier Spitzenteams spielen unentschieden

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Blau-Gelb Falkensee kassiert gegen Alemania Fohrde in den letzten 15 Minuten noch zwei Gegentreffer zum 3:3-Ausgleich.
Blau-Gelb Falkensee kassiert gegen Alemania Fohrde in den letzten 15 Minuten noch zwei Gegentreffer zum 3:3-Ausgleich. © Tanja M. Marotzke
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Kreisoberliga Havelland: Der dritte Spieltag in der Zusammenfassung.

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*Grün-Weiß Golm – Borussia Belzig 0:0. *Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 55. Der Spitzenreiter aus Golm schaffte es trotz vieler Chancen nicht, ein Tor zu machen. „Dreimal Pfosten, zweimal Latte und zweimal hat Belzig auf der Linie gerettet. Das war viel Pech, aber auch etwas Unvermögen“, sagte Golms Trainer Heino Schüler. Die Gäste aus Belzig kämpften tapfer und hielten gut dagegen. Kurz vor Schluss hatten sie sogar die Chance zum Siegtreffer. „Wenn ein Tor für uns fällt, geht die Sache ganz anders aus. Mit der spielerischen Leistung meiner Mannschaft war ich aber zufrieden“, so Schüler.

Blau-Gelb Falkensee – Alemania Fohrde 3:3 (0:0). Tore: 1:0 Benjamin Baur (47.), 2:0 Bulut Kurnaz (63.), 2:1 Marco Jahn (65., Foulstrafstoß), 3:1 David Buchalik (72.), 3:2 Friedrich Kroop (77.), 3:3 Jahn (84.). Rot: Rene Nam Wolter (86./Fohrde). Zuschauer: 50. In Hälfte eins wirkten die Falkenseer etwas aufgeregt, da hatte Fohrde die besseren Chancen. „Da hätten wir in Führung gehen müssen“, meinte Alemania-Coach Richard Rose. Nach dem Wechsel machten die Gastgeber dann Druck und gingen schnell mit 2:0 in Führung, wobei der zweite Treffer aus Gästesicht aus einer Abseitsposition fiel. Kurz danach verkürzte Fohrde per Elfmeter, der aus Blau-Gelb-Sicht eine Konzessionsentscheidung war. Trotzdem zogen die Falkenseer wieder nach vorn, büßten den Vorsprung aber bis zum Schluss noch ein. „Den 3:1-Vorsprung müssen wir in den letzten 15 Minuten über die Runden bringen“, ärgerte sich Blau-Gelb-Trainer Stefan Küchler. „Unter dem Strich ist das Ergebnis okay. Mit etwas Glück hätten wir zum Schluss sogar noch gewinnen können“, so Alemania-Coach Rose.

Eintracht Glindow – SV Dallgow 47 2:2 (0:1). Tore: 0:1 Justin Hennefuss (34.), 1:1 Gregor Lohse (76.), 2:1 Bryan Schauksdat (77.), 2:2 Nils Pinkert (78.). Zuschauer: 80. Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, doch schon da zeigten sich die Glindower zweikampfstark, bissig und motiviert. Per Freistoß gingen die Gäste aber in Führung. Die Dallgower verloren leichtfertig die Bälle und wirkten langsam. So war im zweiten Durchgang fast nur noch Glindow am Drücker. Innerhalb von nur zwei Minuten fielen dann gleich drei Tore – erst führten die Gastgeber 2:1, dann glich Dallgow aus. „Die Dallgower können von Glück reden, dass sie einen Punkt geholt haben. Wir sind für unseren hohen Aufwand leider nicht belohnt worden“, so Glindows Trainer Edgar Hecht.

SV Roskow – Grün-Weiss Brieselang II 2:2 (0:0). Tore: 1:0 Adrian Bredow (46.), 2:0 Ron Peukert (56.), 2:1 Martin Herm (58.), 2:2 Alexander Schleu (69., Eigentor). Gelb-Rot: Daniel Malak (70./Brieselang II). Zuschauer: 70. Nach ausgeglichener erster Hälfte nutzten die Roskower zu Beginn des zweiten Durchgangs zwei Fehler der Gäste zur 2:0-Führung. Danach trafen die Gastgeber noch einmal den Pfosten. Mit dem Anschluss kam Brieselang wieder besser ins Spiel und schaffte dann auch noch den Ausgleich. „Das war keine gute Leistung von uns“, sagte Gästetrainer Christian Nuß. Letztlich war es eine gerechte Punkteteilung.

RSV Eintracht 1949 II – Werderaner FC II 2:1 (1:1). Tore: 1:0 Thomas Karpo (8.), 1:1 Lukas Kobold (37.), 2:1 Philipp Wallmeier (63.). Zuschauer: 20. Die RSV-Elf ging früh in Führung, verlor aber nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Christian Schröter den Faden. So schafften die Gäste noch in Hälfte eins den Ausgleich. In der 63. Minute erzielte die RSV-Reserve den Siegtreffer. Werder versuchte zwar noch einmal alles, scheiterte aber an Eintracht-Schlussmann Christopher Kreutz oder der RSV-Abwehr.

SG Saarmund – Juventas Crew Alpha 2:1 (2:0). Tore: 1:0 Sebastian Kalmutzki (15.), 2:0 Marc Schmandke (20.), 2:1 Torsten Ahlefeld (86.). Zuschauer: 74. Die Saarmunder ließen die Gäste nicht ins Spiel kommen. Bei einer 2:0-Führung vergaben die Gastgeber in Hälfte zwei sogar noch einen Elfmeter. Einen Saarmunder Fehler kurz vor Schluss nutzten die Gäste zum Anschluss. Der Sieg ging aber verdientermaßen an Saarmund.

Empor Schenkenberg – Eintracht Friesack 4:1 (1:1). Tore: 1:0 Florian Strehlau (19.), 1:1 Dennis Bernhardt (32.), 2:1 Strehlau (74.), 3:1 Pascal Schuder (83.), 4:1 Strehlau (87.). Rot: Noak (45.+2/Schenkenberg). Zuschauer: 50. Die Schenkenberger sprachen nach dem Erfolg im Duell zweier zuvor siegloser Mannschaften von einem Befreiungsschlag. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit erzielten beide Teams ein Tor. In Hälfte zwei mussten die Gastgeber nach Rot für Denny Noak (Tätlichkeit) mit einem Mann weniger auskommen. Sie erzielten aber noch drei Tore. „Das Tor zum 1:2 war für uns der Genickbruch“, meinte Gästetrainer Michael Hofmann. Danach leistete sich Friesack noch zwei krasse Fehler, die zum Endstand führten.

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