25. März 2019 / 11:57 Uhr

Alles angerichtet für das Topspiel: SVE Comet Kiel und TSV Kronshagen mit erfolgreichen Generalproben

Alles angerichtet für das Topspiel: SVE Comet Kiel und TSV Kronshagen mit erfolgreichen Generalproben

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Der Kieler Melvin Tombul lässt sich vom hereinfliegenden Plöner Mats Böckmann nicht am Abschluss stören.
Der Kieler Melvin Tombul lässt sich vom hereinfliegenden Plöner Mats Böckmann nicht am Abschluss stören. © Sonja Paar
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Fußball-Verbandsliga Ost: SVE Comet mühevoll gegen TSV Plön – TSV Kronshagen souverän beim ASV Dersau.

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Spitzenreiter SVE Comet (2:0 gegen Plön) und der Tabellenzweite Kronshagen (4:1 in Dersau) haben in der Fußball-Verbandsliga Ost ihre Generalproben erfolgreich absolviert. Damit ist alles angerichtet für das direkte Duell der beiden Titelanwärter am nächsten Wochenende in Kronshagen. Einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verspielte der FC Kilia leichtfertig gegen den TSV Stein. Nach einer späten 2:0-Führung agierten die Kilianer zu unclever und ließen sich zwei noch spätere Treffer zum finalen 2:2 einschenken.

Klickt euch durch die Galerie zur Begegnung zwischen dem SVE Comet Kiel und dem TSV Plön:

Kevin Pank nimmt nach Torben Wieses erfolglosem Köpfversuchden den Ball an. Zur Galerie
Kevin Pank nimmt nach Torben Wieses erfolglosem Köpfversuchden den Ball an. ©
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Eutin 08 II – Preetzer TSV 1:3

Die erste Halbzeit gehörte den Preetzern, die Ball und Gegner laufen ließen und durch einen 25-m-Schuss in den Winkel durch Maximilian Zimmermann in Führung gingen (14.). Tobias Nehren, der zuvor elfmeterreif gefoult wurde, erhöhte per Strafstoß auf 2:0 (35.). „Auf die starke erste Halbzeit können wir aufbauen. Auf die schwache zweite nicht“, hatte PTSV-Trainer Andreas Möller nach dem Eutiner Anschluss (50.), bange Minuten zu überstehen. Eutin war agiler, brachte eine Reihe von Bällen vor das Tor, kam aber nicht zum Abschluss. Als Nehren abermals per Strafstoß zum 3:1 für Preetz traf (74.), war die Partie entschieden.

(Michael Felke)

FC Kilia Kiel – TSV Stein 2:2

Schockminuten in der Schlussphase ließen die Mienen im Kilia-Lager erstarren. Gegen erfrischend offensiv agierende Gäste wurden die Gastgeber in der Defensive beschäftigt. Kamen die Kilianer dann doch nach vorne, wurden sie prompt gefährlich, agierten zumeist aber doch zu zögerlich. Vom Spielverlauf her war das 1:0 (34.) durch Enis Hodaj schmeichelhaft. Der nach 15 Monaten Verletzungspause wieder mitwirkende Marcel Schwantes hätte fast noch einen Treffer draufgelegt (45.). Als die Abwehr der Heimelf fast schon um ein Gegentor bettelte, schlug Enis Hodaj zu und schien mit dem 2:0 (84.) die Weichen auf Sieg gestellt zu haben. Durch Aaron Laydorff fingen sich die Platzherren das 2:1 (87.) ein und waren nicht clever genug, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. TSVS-Spielertrainer Kristof Schneider knallte den Ball zum 2:2 (90.+3) ins Netz und strahlte: „Es wäre unverdient und ärgerlich gewesen, wenn wir hier verloren hätten.“ FCK-Obmann Harry Witt attestierte ein verdientes Ergebnis: „Individuelle Fehler gehören nun mal zum Fußball. Wir sind in entscheidenden Szenen zu fahrig gewesen.“

(Reinhard Gusner)

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VfR Laboe – TSV Malente 3:0

Die Hausherren brannten in ihrem ersten Pflichtspiel des Jahres zwar kein fußballerisches Feuerwerk ab, doch letztlich bestand keinerlei Zweifel daran, dass der Sieg gegen das Tabellenschlusslicht völlig in Ordnung ging. Kurios kam der Führungstreffer des VfR zustande. Rene Puls scheiterte bei einem Strafstoß zunächst zweimal an Gästekeeper Rene Hohenstein und versenkte das Leder erst im dritten Anlauf. Noch vor der Pause erhöhte Jan-Patrick Wemmer auf 2:0. Erst danach kam Malente zu seiner ersten und auch einzigen Torgelegenheit, die VfR-Schlussmann Christoph-Rene Zander jedoch entschärfen konnte. „Wenn der reingegangen wäre, dann hätte es vielleicht nochmal spannend werden können“, gestand Laboes Co-Trainer Dominic Kahl. Stattdessen schlug Wemmer nach einer guten Stunde erneut zu.

SG Insel Fehmarn – MTV Dänischenhagen 2:4

Wirklich zufrieden war Dänischenhagens Trainer Frank Knocke trotz des 4:2 auf der Insel nicht. „Die erste Halbzeit war katastrophal, und die letzten zehn Minuten waren auch nicht wirklich berauschend. Im Grunde haben wir nur eine halbe Stunde wirklich Fußball gespielt“, kommentierte Knocke den MTV-Auftritt. Doch auch der Trainer des Tabellendritten gab sich eine Mitschuld an der durchwachsenen Darbietung seines Teams. „ Wir haben uns heute erstmalig im 4-3-3-System versucht, und das hat nicht wirklich gut funktioniert. Deshalb haben wir auch wieder auf das vertraute 4-4-2 umgestellt. Insgesamt muss man nach dieser Partie dennoch konstatieren, dass das Endergebnis noch das Positivste aus unserer Sicht ist“, so Knocke.

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Dobersdorfer SV – SSG Rot-Schwarz Kiel 3:0

„Das war ein Sieg des Willens“, meinte Doberdorfs Trainer Thomas Matthies. Allerdings verlief die Partie längst nicht so eindeutig, wie es das Resultat vermuten lässt. Die Gäste hätten einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Von ihrer effizienten Seite präsentierten sich die Gastgeber. Das 1:0 erzielte Niklas Matthies nach einer Flanke von Patrick Mierse. Beim zweiten DSV-Tor leistete David Ohle die Vorarbeit und Yannick Schnoor bugsierte das Leder ins Netz. Treffer Nummer drei markierte Mierse nach einem Eckball. „Rot-Schwarz hat hier ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir können uns bei unserem Yannick Teickner bedanken, dass wir heute ohne Gegentreffer geblieben sind“, gestand DSV-Coach Thomas Matthies.

SG Bornhöved/Schmalensee – 1. FC Schinkel 2:2

FCS-Coach Mario Schülke wusste nach dem Remis bei der SG Bornhöved/Schmalensee nicht so richtig, wie er das Resultat einordnen sollte. „Wir sind mit 0:2 in Rückstand geraten durch katastrophale individuelle Fehler. Doch dann begann der Gegner einen ebensolchen Fehler dieser Größenordnung, so dass wir verkürzen konnten und das Spiel wieder offen war“, so Schülke. Seinen Schützlingen gelang durch Jerome Rose in der Schlussminute zwar noch der Ausgleich, doch Bornhöved hätte in der Nachspielzeit auch noch den Siegtreffer erzielen können. „Man konnte heute erkennen, dass die Möglichkeiten beider Teams limitiert waren. Auf jeden Fall wäre dies ein ganz anderes Spiel geworden, wenn die desolaten Platzverhältnisse nicht gewesen wären“, so Schülke.

Ihr habt euch für diese Top-Elf der Hinrunde 2018/19 in der Verbandsliga Ost entschieden. Klickt euch durch die Galerie:

Torwart: Jannes Menze vom TSV Plön Zur Galerie
Torwart: Jannes Menze vom TSV Plön ©

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