22. September 2020 / 14:55 Uhr

"Alles gut": Alexander Sörloth absolviert Medizincheck bei RB Leipzig

"Alles gut": Alexander Sörloth absolviert Medizincheck bei RB Leipzig

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Er ist es tatsächlich: Einer Verpflichtung von Alexander Sörloth steht nicht mehr viel im Weg.
Er ist es tatsächlich: Einer Verpflichtung von Alexander Sörloth steht nicht mehr viel im Weg. © Christian Modla
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Jetzt fehlt nur noch die Vertragsunterschrift! Alexander Sörloth, Wunschverpflichtung von RB Leipzigs Coach Julian Nagelsmann, hat am Dienstag den bereits zweimal verschobenen Medizincheck beim Bundesligisten absolviert.

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Leipzig. Ein klein wenig Unsicherheit war dann doch da. Kommt er nun am Dienstag? Klappt es endlich? Die klare Antwort: Ja! Am Mittag absolvierte Alexander Sörloth, seit Wochen mal mehr mal weniger offiziell angekündigte Verstärkung für RB Leipzig, den obligatorischen Medizincheck im Helios-Klinikum Schkeuditz. Angesprochen auf den Verlauf der Untersuchungen meinte er beim Verlassen der Klinik mit einem Lächeln: "Alles gut." Der 24-Jährige hatte zuvor im Hotel Steigenberger übernachtet, war hier am Vormittag von RB-Mitarbeiterin Franziska Pietschmann abgeholt worden.

Ob der Norweger - positive Ergebnisse der medizinischen Tests vorausgesetzt - noch im weiteren Tagesverlauf seine Unterschrift unter den Vertrag beim Bundesligisten setzt und wann er offiziell präsentiert wird, war zunächst nicht bekannt. Bei einem zeitnahen Vollzug wäre ein Einsatz bereits am kommenden Wochenende im Gastspiel bei Bayer 04 Leverkusen aber nicht ausgeschlossen. Dass Coach Julian Nagelsmann mit dem Einsatz von Neuzugängen nicht zwingend lange fackelt, bewies er im Winter. Da feierte Angelino im DFB-Pokal bei Eintracht Frankfurt (1:3-Niederlage) sein Debüt. Er hatte zuvor nur zweimal mit dem Team trainiert.

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Als einen "langen Ritt" hatte RB-Sportdirektor Markus Krösche das Tauziehen um Sörloth am Wochenende bezeichnet. Denn beteiligt am Transfer sind neben den Beratern nicht zwei, sondern drei Vereine. Der Stürmer trug zwar eine Saison lang das Trikot von Trabzonspor Kulübü, war aber nur an die Türken ausgeliehen. Denn eigentlich stand der Norweger noch bei Crystal Palace unter Vertrag. Beide Vereine hatten in der vergangenen Woche einem Wechsel zugestimmt. Der Termin zum Medizincheck platzte dennoch zweimal, zuletzt am Montag. Grund waren kurzfristige Nachverhandlungen. Die RB-Verantwortlichen und der Kicker selbst sollen sich allerdings schon länger einig sein.