16. September 2022 / 14:06 Uhr

"Juckt uns nicht": Was Kehl und Terzic zum angeblichen BVB-Streit zwischen Hummels und Reus sagen

"Juckt uns nicht": Was Kehl und Terzic zum angeblichen BVB-Streit zwischen Hummels und Reus sagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportchef Sebastian Kehl (links) und Trainer Edin Terzic (rechts) sprechen über den angeblichen Streit zwischen Mats Hummels und Marco Reus.
Sportchef Sebastian Kehl (links) und Trainer Edin Terzic (rechts) sprechen über den angeblichen Streit zwischen Mats Hummels und Marco Reus. © Getty Images (Montage)
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Das Gespräch zwischen Mats Hummels und Marco Reus nach dem Spiel von Borussia Dortmund bei Manchester City sorgt für etwas Wirbel. Es wird über Unstimmigkeiten zwischen den beiden BVB-Führungsspielern berichtet. Sportchef Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic ordnen die Lage vor dem Revierderby gegen Schalke 04 ein.

Sportchef Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund haben Berichte über Unstimmigkeiten zwischen Kapitän Marco Reus und dessen Stellvertreter Mats Hummels dementiert. "Für uns und die beiden ist es kein Thema, dass sie in der Sekunde nach dem Spiel emotional damit umgehen. Da geht es auch nicht drum, dass einer nicht gewinnen will, oder um ein Mentalitätsthema. Das ist alles Humbug", sagte Kehl am Tag vor dem Derby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

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Hummels war nach dem Schlusspfiff beim 1:2 am Mittwoch in der Champions League bei Manchester City mit erhobenem Zeigefinger auf Reus zugelaufen und hatte auf ihn eingeredet. "Alle waren enttäuscht und jeder geht anders damit um", sagte Kehl: "Da bleibt überhaupt nichts. Beide wollen gewinnen, und wir sind froh, dass sie da sind." Dass er die grundsätzliche Kritik von Hummels, bei den Gegentoren in der 80. und 84. Minute sei nicht engagiert genug verteidigt worden, relativierte, sei "kein Rüffel für Mats Hummels" gewesen.

Terzic bezeichnete die Diskussion um den Vorfall als rein medial. "Ich habe es gar nicht mitbekommen, ich habe es nur gelesen. Es ist euer Thema, nicht unser Thema", sagte er den Journalisten: "Dass es für euch so ein großes Thema ist, juckt uns nicht." Er wünsche sich sogar mehr Spieler, die nach verlorenen Spielen ihre Unzufriedenheit zeigen. "Wir waren alle enttäuscht und die beiden haben das eindrucksvoll gezeigt", sagte er: "Ich würde mir wünschen, dass diese Gruppe derer, denen wichtig ist, dass wir Spiele nicht verlieren, noch größer wird."