11. Februar 2021 / 11:20 Uhr

Allofs lehnt Impf-Idee von Rummenigge ab: "Gesellschaft schon gespalten genug"

Allofs lehnt Impf-Idee von Rummenigge ab: "Gesellschaft schon gespalten genug"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klaus Allofs hält wenig von der Idee von Karl-Heinz Rummenigge (r.), Sportler früher gegen Corona zu impfen.
Klaus Allofs hält wenig von der Idee von Karl-Heinz Rummenigge (r.), Sportler früher gegen Corona zu impfen. © imago images/Montage
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Der Vorschlag von Karl-Heinz Rummenigge, Fußballprofis wegen ihrer Vorbildfunktion früher impfen zu lassen, stößt auch bei Klaus Allofs auf Ablehnung.

Fortuna Düsseldorfs Vorstandsmitglied Klaus Allofs lehnt eine Sonderrolle für Fußballprofis bei der Impfung gegen das Coronavirus ab. „Nein, unsere Gesellschaft ist schon gespalten genug. Dafür gibt es auch überhaupt keinen Anlass“, sagte Allofs der Rheinischen Post.

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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte am Dienstag gegenüber Sport1 gesagt, dass Fußballprofis Vorbilder bei der Impfung gegen das Coronavirus sein könnten. „Lässt sich beispielsweise ein Spieler des FC Bayern impfen, wächst das Vertrauen in der Bevölkerung“, sagte er und betonte: „Wir wollen uns überhaupt nicht vordrängen, aber Fußballer könnten als Vorbild einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.“

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Allofs appelliert an das Gemeinschaftsgefühl. „Wir tun gut daran, alle gemeinsam durch diese Krise zu gehen und als Land, so gut es geht, zusammenzuhalten. Die zuständigen Behörden haben Prioritätenlisten erstellt. Die sollten abgearbeitet werden“, sagte der 64-Jährige.

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