10. Juni 2021 / 14:57 Uhr

Als Teil eines Trainer-Duos: Ex-Wolfsburger Pogatetz soll bei St. Pölten übernehmen

Als Teil eines Trainer-Duos: Ex-Wolfsburger Pogatetz soll bei St. Pölten übernehmen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wird er Trainer in St. Pölten? Ex-VfLer Emanuel Pogatetz.
Wird er Trainer in St. Pölten? Ex-VfLer Emanuel Pogatetz. © imago images/GEPA pictures
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Der SKN St. Pölten, Kooperationspartner des VfL Wolfsburg, ist auf Trainersuche. Nun ist der österreichische Klub offenbar fündig geworden - es soll ein Coach-Duo werden, zu dem unter anderem Emanuel Pogatetz gehört.

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Der SKN St. Pölten, Kooperationspartner des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, stellt sich nach dem Abstieg in die 2. österreichische Liga neu auf. Nach dem Aus von Sportdirektor Georg Zellhofer musste nun auch Coach Gerald Baumgartner (einst Mitspieler von Ex-VfL-Trainer Oliver Glasner in Ried) gehen - die Nachfolger-Suche läuft bereits auf Hochtouren. Wie der Kurier berichtet, soll der ehemalige Wolfsburger Emanuel Pogatetz zusammen mit Stephan Helm ein Trainer-Duo bilden.

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Nach einem 0:4 im Relegations-Hinspiel hatte es für St. Pölten im Rückspiel eine 0:1-Pleite gegen Austria Klagenfurt gegeben - damit war der Abstieg besiegelt. Nun gibt's also eine Neuausrichtung, die Manager Andreas Blumauer vorantreibt. Pogatetz und Helm sollen den Absteiger mit Aufstiegsambitionen als Trainer wieder nach oben führen, allerdings haben beide noch keine Chefcoach-Erfahrung im Profi-Bereich. Zuletzt waren beide als Co-Trainer beim Linzer ASK im Einsatz - für Pogatetz endete dessen erste Trainer-Station allerdings unschön, vor dem letzten Spieltag bei Rapid Wien (0:3) wurde er rausgeschmissen. "Ich werde mit Pogatetz nicht mehr zusammen arbeiten“, hatte Chefcoach Dominik Thalhammer betont.

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Nun könnte es beim neuen VfL-Kooperationspartner also den nächsten Anlauf für Pogatetz geben. Allerdings wäre Helm im Falle einer Verpflichtung des Duos offizieller Chefcoach, da der 38-Jährige bereits über die nötige Trainer-Lizenz verfügt. So weit ist Pogatetz noch nicht. Der ehemalige Innenverteidiger war 2012 von Hannover 96 nach Wolfsburg gewechselt und spielte bis Januar 2013 beim VfL, ehe er zunächst an West Ham United verliehen und anschließend an den 1. FC Nürnberg verkauft wurde.



Pogatetz dürfte aber nicht der Einzige sein, der sich mit Wolfsburg-Vergangenheit St. Pölten anschließt. Nach dem Aus der U23 des VfL sollen beim Österreich-Klub Nachwuchsspieler des VfL - etwa Abwehrmann Tim Siersleben - zu Profi-Fußballern reifen. Auch Torwart-Talent Lino Kasten könnte bei SKN eine Option sein, der Schlussmann könnte dort die Spielpraxis sammeln, die er in Wolfsburg nicht bekommt. Allerdings sollte für etwaige Transfers erst mal geklärt sein, wie sich der Klub genau aufstellt. Dann könnten die VfLer dank der Kooperation dabei helfen, St. Pölten wieder in die 1. Liga zu führen. "Der Deal hilft uns, damit wir nicht in ein Loch fallen”, hatte Blumauer jüngst gesagt.