12. November 2019 / 10:00 Uhr

Altenberger Axel Jungk startet im Skeleton-Weltcup

Altenberger Axel Jungk startet im Skeleton-Weltcup

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Altenberger Axel Jungk springt auf seinen Skeleton.
Der Altenberger Axel Jungk springt auf seinen Skeleton. © dpa
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Skeletonfahrer Axel Jungk, der für den BSC Sachsen Oberbärenburg an den Start geht, wurde von Bundestrainer Dirk Matschenz für die neue Weltcup-Saison nomminiert.

Dresden. Nach der Deutschen Meisterschaft am Königssee, die zugleich das letzte von vier Selektionsrennen der Skeletonfahrer war, hat Bundestrainer Dirk Matschenz am Montag sein Team für die neue Weltcup-Saison nominiert. Nur das Damenteam um Weltmeisterin Tina Herrmann (Königssee), Jacqueline Lölling (Hochsauerland) und Sophia Griebel (Suhl) war für die am 7. Dezember in Lake Placid (USA) beginnende Weltcup-Saison bereits gesetzt. Bei den Männern war der Winterberger Alexander Gassner, der alle vier Wettkämpfe gewann, ebenfalls schon vornominiert. Zudem qualifizierten sich der für Oberbärenburg startende Axel Jungk sowie Felix Keisinger (Königssee). „Alexander, Axel und Felix haben sich in den vier Selektionsrennen ganz klar durchgesetzt. Das war im letzten Jahr bei der Nominierung wesentlich schwieriger“, fand Matschenz.

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Jungk, der sich in der Vorbereitung mit Rücken- und Achillessehnenproblemen plagte, stand die Nominierung im Vordergrund. „Das war das Wichtigste. Gerade auf der WM-Bahn in Altenberg bin ich in drei von vier Läufen unter dem alten Bahnrekord geblieben. Dass stimmt mich zuversichtlich“, sagte der 28-Jährige, der am Montag in der DSC-Trainingshalle bereits wieder beim Athletiktraining schwitzte.

Neue Impulse durch Athletik-Training beim DSC

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich der Olympia-Siebente mit dem dritten Platz bei der Meisterschaft am Wochenende am Königssee. „Die ganze Woche lief es sehr gut im Training, aber im Wettkampf haben mich dann zwei, drei kleine Fehler in jedem Lauf um ein besseres Resultat gebracht“, gestand der Titelverteidiger, der Gassner und Keisinger den Vortritt lassen musste. Allerdings konnte Jungk, der seit einigen Monaten vom DSC-Leichtathletik-Cheftrainer Stefan Poser beim Athletik-Training unterstützt wird, jeweils Startbestzeit erreichen. „Ich wollte neue Impulse setzen“, so Jungk. Poser fügt hinzu: „Wir haben trotz seiner gesundheitlichen Beschwerden versucht, die Sprintkraft zu verbessern. Und ich denke, es tut ihm auch gut, dass er mit unserer Truppe gute Trainingspartner hat.“

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Jungk, für den es am Mittwoch zur Nationalmannschaft nach Winterberg geht, sieht vor allem auch noch materialtechnische Reserven. „In diesem Jahr greifen neue Regeln hinsichtlich der Kufen. Während sich einige andere in Bayern damit schon mehr auseinandergesetzt haben, lag mein Fokus noch nicht so sehr darauf. Da hoffe ich, dass ich da mit dem Bundestrainer einiges optimieren und abstimmen kann“, so der gebürtige Zschopauer, der in Dresden wohnt.

Seine Oberbärenburger Vereinsgefährtin Susanne Kreher, die am Königssee DM-Bronze gewann und sich auch sonst in der Selektion gut geschlagen hat, wird erst einmal ihre Startchance im Intercontinental Cup erhalten.