29. Juni 2020 / 15:11 Uhr

Altenburger Handballerinnen schwitzen für den Neustart im Oktober

Altenburger Handballerinnen schwitzen für den Neustart im Oktober

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hier fliegt Claudia Voigt dem gegnerischen Kasten und einem Torerfolg entgegen.
Hier fliegt Claudia Voigt dem gegnerischen Kasten und einem Torerfolg entgegen. © Mario Jahn
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Nach dem Abgang von Rückraumspielerin Jana Kühne und Torfrau Ellen Wachler suchen die Frauen von Aufbau Altenburg für die neue Saison noch eine neue Torhüterin. Auch in der kommenden Saison möchte man die Klasse halten und den Fans gute Partien bieten.

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Altenburg. Vor mehr als drei Monaten fand das letzte Spiel der Handball-Frauen des SV Aufbau Altenburg statt. Seitdem ist es in der Öffentlichkeit ruhig um sie geworden – doch hinter den Kulissen ackern Verantwortliche und Mannschaft bereits intensiv für die neue Spielzeit.

Lange Zeit mussten die Aufbau-Frauen auf eine Entscheidung zur Fortführung der Spielzeit 2019/2020 warten. Aufgrund der Corona-Pandemie lag die Saison der Mitteldeutschen Oberliga zunächst auf Eis, Anfang Mai entschieden sich die Verbände dann für einen Abbruch – ganz nach dem Vorbild der Bundesligen.

Fokus auf der neuen Saison

Für die Skatstädterinnen resultierte daraus der gewünschte Klassenerhalt, da es sportlich keine Absteiger gab. Entsprechend meldeten die Aufbau-Damen auch für die kommende Saison wieder für die höchste Spielklasse Mitteldeutschlands.

„Wir sind natürlich froh, dass wir die Klasse halten konnten, aber wir hätten es gern sportlich gelöst“, erklärt Cheftrainer Ronny Bärbig rückblickend.

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Inzwischen liegt der Fokus aber bereits auf der neuen Saison. Nachdem die Spielerinnen über Wochen hinweg in Eigenregie im läuferischen und athletischen Bereich übten und sich zu Hause fit hielten, besteht seit Ende Mai die Möglichkeit, wieder in der Halle zu trainieren. Die strengen Hygiene- und Abstandsregeln machen dies allerdings nicht immer leicht. „Wettkampfnahes Training ist das natürlich nicht. Aber wir trainieren gemeinsam, arbeiten viel an unserer Athletik und haben den Ball wieder an unserer Seite“, sagt Bärbig.

Handlungsbedarf auf Torhüterposition

Derzeit wird der Startschuss für die neue Saison auf Anfang Oktober datiert. „Wir haben also noch genug Zeit, um uns vorzubereiten und unser Team neu zu formen“, so der Coach.

Neben Rückraumspielerin Jana Kühne verließ auch Torfrau Ellen Wachler den Verein, sodass vor allem auf der Torhüterposition akuter Handlungsbedarf besteht. „Die Saison wird wieder sehr lang und die vergangene hat uns gelehrt, dass wir auf Verletzungen und Ausfälle vorbereitet sein müssen“, betont Bärbig. Deshalb sei die Abteilungsleitung und das Trainerteam mit Hochdruck dabei, eine weitere Torfrau ins Team zu holen und die Mannschaft weiter zu verstärken. Ansonsten kann Bärbig auf seine Stammformation bauen.

„Ackern für das gemeinsame Ziel“

Laut dem Rahmenspielplan im Mitteldeutschen Handball-Verband kämpfen ab Herbst bei den Frauen zwölf Mannschaften um den Aufstieg in Liga drei sowie gegen den Abstieg in die jeweiligen Landesverbände. Neben den Altenburgerinnen sind als Thüringer Vertreter erneut die SG Apolda/Großschwabhausen sowie als Neuling der HBV Jena an Bord.

Nach Platz neun in der Vorsaison wollen die Aufbau-Frauen erneut um den Klassenerhalt kämpfen, attraktiven Handball zeigen und vor allem in heimischer Halle viele Punkte sammeln. „Die Mädels haben trotz der ganzen Einschränkungen schon wieder richtig Spaß am Handball, hängen sich rein und ackern für das gemeinsame Ziel“, meint Bärbig zufrieden.

Trotz der Corona-Pandemie kehrt also langsam wieder Normalität in die liebste Freizeitbeschäftigung der Handballer vom SV Aufbau Altenburg ein – und in knapp drei Monaten rollt wahrscheinlich endlich wieder der Ball. Das sind doch Aussichten, denen Spieler, Fans und Zuschauer freudig entgegenblicken können.

Annekathrin Leipnitz