13. August 2019 / 17:40 Uhr

Altes Harenberger Gesicht: Nach Gala in Halbzeit eins lässt der TuS gegen Bückeburg "alles vermissen"

Altes Harenberger Gesicht: Nach Gala in Halbzeit eins lässt der TuS gegen Bückeburg "alles vermissen"

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Nico Tsitouridis sicherte seinem TuS Harenberg durch einen Doppelpack den Sieg über den VfL Bückeburg II.
Nico Tsitouridis sicherte seinem TuS Harenberg durch einen Doppelpack den Sieg über den VfL Bückeburg II. © Thomas Bork
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Vor der Pause hui, nach dem Wechsel pfui – so lässt sich die Leistung des Bezirksligisten TuS Harenberg beim 3:1 (2:0) im Heimspiel gegen die U23 des VfL Bückeburg zusammenfassen. Nach einer überragenden Halbzeit habe das Team von Pascal Biank "das alte Harenberger Gesicht gezeigt", was der Coach bedauere. 

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Vor der Pause hui, nach dem Wechsel pfui – so lässt sich die Leistung des Bezirksligisten TuS Harenberg beim 3:1 (2:0) im Heimspiel gegen die U23 des VfL Bückeburg zusammenfassen. „Die erste Halbzeit war überragend“, lobte Coach Pascal Biank. „In den zweiten 45 Minuten haben wir dann das alte Harenberger Gesicht gezeigt. Das fand ich ein bisschen schade.“

Das, was seine Mannschaft allerdings im ersten Spielabschnitt geboten habe, sei „absolut klasse“ gewesen, schwärmte der TuS-Trainer. „Das war fußballerisch das Beste, was ich hier seit Jahren gesehen habe.“ Ein Sonderlob gab es für Torjäger Nico Tsitouridis: „Der Junge hat wieder Dinge gemacht, die sind für diese Liga Wahnsinn“, so Biank. Die Harenberger dominierten, ließen den Ball laufen und erspielten sich Chancen en masse. Dabei wahrten sie aber stets die Balance, wirkten defensiv kompakt und gut geordnet. Die 2:0-Pausenführung durch Tsitouridis (26. Minute) und Marek Gilke (38.) sei hoch verdient und noch fiel zu niedrig gewesen. „Wenn es 5:1 oder 6:1 gestanden hätte, wäre das auch okay gewesen.“

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Die Weichteile sind geschützt, der Blick trotzdem bang: Die Mauer des TuS Garbsen. ©
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Harenberger Ballverluste und Fehlpässe bringen Bückeburg immer wieder ins Spiel

Doch aus der Kabine kam eine völlige andere Gastgeber-Mannschaft: „Wir haben alles vermissen lassen, was zum Fußball gehört.“ Sein Team sei 50 Prozent schlechter gewesen als vor der Pause. Zum Glück schoss der starke Tsitouridis dennoch das 3:0 (71.). Nach dem Treffer von Tim Buchwald, der die Gäste noch mal hoffen ließ, sei es dann ein wenig hektisch geworden. „Wir haben es nicht verstanden, die Ruhe zu bewahren.“ Ballverluste und Fehlpässe hätten die Gäste immer wieder ins Spiel gebracht. „Und die hatten dann auch noch zwei, drei gute Möglichkeiten“, konstatierte der TuS-Coach. Zum Glück sei Keeper Nick Heller zur Stelle gewesen. Auf der anderen Seite habe auch seine Mannschaft noch einige Hochkaräter verballert. „Mit dem 4:1 wäre Ruhe gewesen.“

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