26. Mai 2019 / 21:44 Uhr

Altona 93 ist zurück in der Regionalliga Nord!

Altona 93 ist zurück in der Regionalliga Nord!

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Altona 93 ist zurück in der Regionalliga Nord, die Spieler jubeln.
Altona 93 ist zurück in der Regionalliga Nord, die Spieler jubeln. © Volker A. Giering
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Neben dem "alten" Gegner VfL Wolfsburg II gibt es nun auch einen neuen "alten Bekannten" für den VfB Lübeck

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„Nie mehr Oberliga“, sagen die Fußballer von Altona 93. Der Hamburger Kultclub kehrt nach zwei Jahren in die Regionalliga Nord zurück und spielt in der kommenden Saison gegen Vizemeister VfB Lübeck. Nach dem 3:2 beim Bremer SV reichte der Elf von Trainer Berkan Algan ein 1:1-Unentschieden gegen den Heider SV.

Tobias Grubba hält Altona im Spiel

Die 3485 Zuschauer an der traditionsreichen Adolf-Jäger-Kampfbahn sahen in der ersten Halbzeit einen starken Auftritt der Gäste aus Dithmarschen. Der Hamburger Oberliga-Meister konnte sich bei seinem überragenden Torwart Tobias Grubba bedanken, der gegen Jonah Gieseler (32.), Marvin Wolf (34.) und Tobias Hass (41.) glänzend parierte. In der 43. Minute musste Grubba aber hinter sich greifen. Heides Joe Mittelbach gelang das längst überfällige 1:0. „Es gab Stimmen, dass wir als Oberliga-Vierter in der Aufstiegsrunde nichts zu suchen haben. Wir wollten eine gute Performance abliefern und Vollgas geben. Das haben meine Jungs überragend gezeigt. Wir waren besser. Grubba hat Altona im Spiel gehalten. Wir können auch mit einem 2:0 in die Pause gehen“, resümierte HSV-Trainer Sönke Beiroth.

Coach Beiroth zufrieden

Der 1:1-Ausgleich durch den Hamburger Kapitän Marco Schultz, der schon in Bremen doppelt getroffen hatte, fiel in der 51. Minute aus dem Nichts. Die Heider schienen geschockt und hatten Glück, dass Steffen Neelsen auf der Linie vor dem eingewechselten Ex-Eicheder William Wachowski klären konnte (62.). „Wir sind aber nicht eingebrochen. Ich bin sehr zufrieden und sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte Beiroth zu den LN. Fast hätte es sogar zum Sieg gereicht. Doch Yannick-Lucas Peters traf aus 25 Metern nur die Latte (74.). Wachowski sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte (90. + 4) wegen Foulspiels an Leif Hahn. Um 16.53 Uhr pfiff Schiedsrichter Tobias Stobbe die Partie ab und der Aufstieg der Hamburger war perfekt. Die Fans stürmten den Platz, entzündeten Raketen auf der Tribüne und feierten ausgelassen mit ihren Spielern.

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Diese wiederum ließen ihren Torwart hochleben („Ohne Grubba wäre hier gar nichts los“) und warfen ihn mehrfach in die Luft. „Das war eine Mega-Leistung meiner Mannschaft in einem schwierigen Spielverlauf. In dieser Formation haben wir noch nie zusammengespielt. Ich bin glücklich und könnte jetzt nur noch schlafen. Ich bin total müde“, sagte Altona-Coach Algan. Für seine Mannschaft geht es am Montag zur Abschlussfahrt nach Malle. „Ich muss mir noch ein Ticket besorgen, weil ich den Jungs versprochen habe, beim Aufstieg mitzukommen.“

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Heider SV reicht Unentschieden für Aufstieg

Den Heidern reicht nun am kommenden Mittwoch gegen den Bremer SV (Meldorfer Straße, 19.30 Uhr) schon ein Unentschieden. Bislang schaffte in jeder der sechs Aufstiegsrunden der Vertreter aus Schleswig-Holstein den Sprung in die Regionalliga. „Diese Aufgabe wird noch schwieriger. Die Bremer haben gegen Altona ein hervorragendes Spiel gemacht und hätten gewinnen können“, befand Beiroth. „Wir haben aber keinen Druck und wollen Schleswig-Holstein gut vertreten. Dass wir an der Aufstiegsrunde teilnehmen, ist eine Ehre, aber auch eine Verpflichtung. Ich erwarte ein enges Spiel.“ Steigen die Dithmarschener auf, rückt der Landesliga-Dritte SV Preußen Reinfeld automatisch in die Oberliga auf. Die Elf von Preußen-Trainer Michael Clausen wird also alle Daumen drücken.


Altona 93: Grubba – Yilmaz, Atug, Asani, Siebert (33. Wachowski) – Silva Monteiro, Metidji, Hacker, Schultz – Vojtenko (10. Kunter, 90. +3 Colak), Saglam.

Heider SV: Franzenburg – Neelsen, Quade, Peters – Hardock (87. Sierks), Hahn, Selcuk, Mittelbach (82. Hoffmann), Wolf (85. Sinzel) – Gieseler, Hass.

Schiedsrichter: Tobias Stobbe (Osnabrück).

Zuschauer: 3485.

Ahmet Arslan hat sich die Riesen-Fahne der Fans geschnappt. Zur Galerie
Ahmet Arslan hat sich die Riesen-Fahne der Fans geschnappt. ©
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