16. Januar 2017 / 11:06 Uhr

Andermatt stärkt Stendel - das sind die Folgen für die 96-Transferpolitik

Andermatt stärkt Stendel - das sind die Folgen für die 96-Transferpolitik

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Redebedarf:  96-Aufsichtsrat Martin Andermatt
Redebedarf:  96-Aufsichtsrat Martin Andermatt © Petrow
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Der neue Aufsichtsrat von Hannover 96 zieht ein positives Fazit aus dem Trainingslager in Jerez. Zudem sichert Martin Andermatt Trainer Stendel seine Unterstützung zu. Das dürfte sich auch auf die künftigen Transfers von Hannover 96 auswirken.

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Eine Woche Trainingslager mit Martin Andermatt. Da wird jeder bei 96 sagen: Das war eine spannende Woche mit dem neuen Aufsichtsrat. Kaum jemand, mit dem Andermatt sich nicht lange unterhalten hätte. Aus der Mannschaft redete er zuerst mit dem Kapitän. Er sprach mit dem Fanbeauftragten, mit den Medizinern, jungen und erfahrenen Spielern. 

Beim Fußballturnier der jungen 96-Anhänger mischte er sich auch unter die Fanszene. Näher als Andermatt kann ein Aufsichtsrat nicht dran sein an Mannschaft, Verantwortlichen und Fans. Beim Frühstück und Abendessen „sitzt er mit uns am Tisch, klar“, sagte 96-Geschäftsführer Martin Bader.

Wobei auch klar sein dürfte, dass gerade Bader und Kaderplaner Christian Möckel vor Andermatts Anreise eher einen schwierigen Gast erwarteten. Andermatt ist schon von der Definition her ein Gegenpol zu Bader und Möckel. Andermatt sagt es anders. Es gehe „nur um Hannover 96“.

Verstärkungen mit Blick auf Bundesliga

Andermatts öffentliches Fazit beschränkt sich auf das Erwartbare. „Die Mannschaft hat gut gearbeitet“, sagt er. Zu 96-Trainer Daniel Stendel sagt er deutlich: „Seine Handschrift ist zu erkennen. Ihn muss man unterstützen.“ Zur Stärkung eines Trainers gehören in der Regel auch Transfers, die zur Taktik des Trainers passen.

Über neue Spieler während der Winter-Transferperiode schweigen die Verantwortlichen, um nicht zu früh zu viel Unruhe zu verursachen. Die Mannschaft versteht sich als Einheit, was durch die Vierer-WGs in den Villen des Hotels Montecastillo noch verstärkt wurde. Wenn jemand neu zur Mannschaft stoßen soll, muss es ein Vorgriff sein für die angepeilte Zukunft in der Bundesliga.

Sowohl Andermatt als auch Bader oder Stendel haben Vorstellungen, auf welchen Positionen die Mannschaft zu verstärken wäre. „Wir haben den Markt im Blick“, sagt Bader. Die Positionen sind bekannt. Stendel probiert hinten rechts viel aus, für hinten links kristallisiert sich Edgar Prib zwar für die Rückrunde als stärkste Lösung heraus, aber Pribs Vertrag läuft im Sommer aus.

Tagebuch aus Jerez

Der 18 Jahre junge Lars Ritzka wird weiter aufgebaut. Was aus Miiko Albornoz wird, ist unklar. Wenn sich noch was tut bei 96 bei den Transfers, dann auf den Außenposten. Andermatt hat 96-Boss Martin Kind bereits ein erstes schriftliches Fazit erstellt, dazu kommen seine Erkenntnisse aus dem Trainingslager.

Was in Andermatts Jerez-Tagebuch steht, verriet der Aufsichtsrat nicht. Fest steht nur: Es soll 96 voranbringen.

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