20. August 2018 / 15:19 Uhr

André Petersen macht beim Oldenburger SV zurzeit den Unterschied

André Petersen macht beim Oldenburger SV zurzeit den Unterschied

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Durchsetzungsstark: André Petersen gegen FCD-Verteidiger Dennis Wehrendt. 
Durchsetzungsstark: André Petersen gegen FCD-Verteidiger Dennis Wehrendt.  © Agentur 54°
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Trainer Brunner ist mit seinem Schützling zufrieden und schwärmt von den Neuzugängen

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Dritter Tabellenplatz mit neun Punkten aus vier Spielen: Beim Oldenburger SV ist man mit dem Saisonstart in der Fußball-Landesliga zufrieden. Einzig die 0:3-Niederlage gegen den TSV Pansdorf sei ärgerlich gewesen, sagt Trainer Andreas Brunner. „Wir hatten in diesem Spiel bestimmt 80/90 Prozent Ballbesitz und müssen daraus einfach mehr machen. Wobei Pansdorf das gut gemacht hat. Sie haben uns klassisch ausgekontert.“

Petersen trainiert und ist in Bestform

Die bisherige positive Überraschung im OSV-Team der noch jungen Saison ist André Petersen. Der 22-Jährige, der ein Fehmarner Junge und im Dezember 2014 von der SG Insel Fehmarn nach einem sechsmonatigen Intermezzo wieder zurückgekehrt ist, spielt auf der Spielmacherposition und hat schon drei Treffer erzielt. „André ist im Moment super drauf, ist sehr lauf- und zweikampfstark“, lobt Brunner seinen Schützling. Der Kopf sei nicht mehr unten, so wie früher oftmals noch. Ein Grund, dass Petersen, der immer ein wenig als ewiges Talent galt, einen Lauf hat, sei die Tatsache, dass „er jetzt immer beim Training ist. Was sonst wegen seiner Ausbildung nicht der Fall war.“ Petersen würde alles mitbringen. „Er ist klein und wirbelig, dadurch nur schwer zu bespielen“, betont Brunner und fügt hinzu: „In unserem 4-2-3-1-System macht er aktuell den Unterschied aus. Sonst hat er immer noch mal einen Haken gemacht.“

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Daniel Junge noch mit Ladehemmungen

Normalerweise ist Daniel Junge der Torjäger vom Dienst am Schauenburger Platz. Doch der letztjährige Torschützenkönig der Landesliga (37 Saisontreffer) würde laut Brunner noch Ladehemmung haben. Bislang traf er „nur“ zweimal. „Jedenfalls macht er seit Saisonbeginn nicht aus der ersten Chance gleich ein Tor“, berichtet der OSV-Coach, „ihm fehlt noch der Killerinstinkt, der ihn sonst auszeichnet“ So hätte Junge beim jüngsten 3:0 beim Oberliga-Absteiger FC Dornbreite selbst die einfachsten Möglichkeiten liegen gelassen.

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Kevin Wölk sorgt für anderen Ton

Dass es bei den Ostholsteinern läuft, macht Brunner ferner an den im Sommer getätigten Neuverpflichtungen fest und nennt in erster Linie den Namen von Kevin Wölk, der vom Erzrivalen und Regionalliga-Absteiger Eutin 08 gekommen ist. „Bei uns herrscht jetzt ein anderer Ton auf dem Platz. Das ist sehr wichtig. Sonst waren es nur unser Verteidiger Marcel Schröder, der zurzeit noch verletzt ist, und unser Kapitän Björn Wölk, die etwas lauter waren“, meint der 52-Jährige. „Die Jungs hören auf Kevin. Alles das, was die Eutiner über ihn erzählt haben, kann ich nicht bestätigen. Ich bin total zufrieden, dass er bei uns spielt. Wir haben alles richtig gemacht.“ Das gleiche gelte für den zweiten Neu-Routinier und Ex-Eutiner Danny Cornelius, der mit Lukas Irmler die linke Seite besetzt. Beide würde sich optimal abstimmen. „Auch das hat mir bislang gefehlt“, schwärmt Brunner, der nun ein wahres Luxusproblem hat.

Denn in Dornbreite saßen mit Dennis Kowski und Bennet Dumke zwei Spieler auf der Oldenburger Reservebank, die in der letzten Spielzeit noch zum Stamm gehörten. Und Finn Severin (Mittelfußbruch), Marcel Schröder und Trainersohn Lars Brunner (war in den USA im Urlaub) kehren erst noch zurück.

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