20. November 2018 / 14:41 Uhr

André Schürrle: Deshalb verließ der Ex-Weltmeister den BVB

André Schürrle: Deshalb verließ der Ex-Weltmeister den BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Seit dieser Saison für den englischen Verein FC Fulham aktiv: André Schürrle
Seit dieser Saison für den englischen Verein FC Fulham aktiv: André Schürrle © 2018 Getty Images
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Vor der laufenden Bundesliga-Saison verließ der ehemalige deutsche Nationalspieler Borussia Dortmund und wechselte auf Leihbasis zum englischen Verein FC Fulham. Nun hat André Schürrle seine Entscheidung in einem Interview begründet.

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Der frühere deutsche Nationalstürmer André Schürrle hat seinen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Fulham auch mit mangelnder Wertschätzung in Deutschland erklärt. Er habe das Gefühl gehabt, "zur Zielscheibe zu werden", sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 im Interview des Magazins 11Freunde.

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Schürrle über Wechsel: "Wollte wieder Ruhe"

Bestimmte Medien haben sehr negativ über mich berichtet, bei manchen Fans schlug die Stimmung mir gegenüber auch deswegen um", erklärte der 28-Jährige. "Die allermeisten Fans standen zwar hinter mir, trotzdem wollte ich wieder mehr Ruhe für mich und mein Umfeld finden."

Hummels, Haaland und Bellingham: Das sind die Rekordtransfers des BVB

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Mats Hummels, Erling Haaland und Jude Bellingham (v.l.) gehören zu den teuersten Transfers in der BVB-Geschichte. Wie viel Geld die Dortmunder für sie ausgaben, erfahrt ihr in unserer Galerie.  ©

Beim BVB ohne Chance - Wechsel zum FFC

Schürrle war in diesem Sommer vom BVB zum Premier-League-Aufsteiger gewechselt. In bisher zwölf Ligapartien erzielte er vier Tore und stand elfmal in der Startelf. "Ich spiele befreiter, habe meine Aktionen, meine Schüsse, meine Tore", beschrieb Schürrle seine aktuelle Situation. "Das erkennen die Leute an - und daraus ziehe ich eine Form von innerer Sicherheit."

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Trotz hoher Ablösesummen: Schürrle nur in Mainz und Leverkusen unumstritten

Seine wohl stärkste Phase erlebte Schürrle beim FSV Mainz 05. Zusammen mit Lewis Holtby (Hamburger SV) und Adam Szalai (TSG Hoffenheim) spielte er sich im beschaulichen Mainz in den Fokus der großen Klubs. 2011 folgte der Bundesliga-Wechsel zu Bayer Leverkusen - auch hier lief es sportlich top. Erst nach seinem Transfer zum FC Chelsea (Ablöse: 22 Millionen Euro) stockte seine Entwicklung. Er heuerte beim VfL Wolfsburg an, der sich seine Dienste stolze 32 Millionen Euro kosten ließ. Doch auch bei den Niedersachsen wurde Schürrle nicht vollends glücklich. Der BVB verpflichtete den Offensivspieler für rund 30 Millionen - und der Weltmeister von 2014 erlebte im Ruhrpott seine wohl schwierigste Karrierephase.