11. Oktober 2019 / 20:47 Uhr

Toba beißt sich durch Stuttgart: Hannovers Topturner wird 19. im WM-Mehrkampf

Toba beißt sich durch Stuttgart: Hannovers Topturner wird 19. im WM-Mehrkampf

Carsten Schmidt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Andreas Toba an den Ringen.
Andreas Toba an den Ringen. © imago images/Sven Simon
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Andreas Toba hat sich bei der Turn-Weltmeisterschaft in Stuttgart tapfer geschlagen. Der 29-Jährige vom TK Hannover erwischte zwar einen schwachen Start am Seitpferd und an den Ringen, er ließ sich aber trotz des 24. und letzten Platzes im Zwischenklassement davon nicht herunterziehen. 

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Andreas Toba hat sich bei der Turn-Weltmeisterschaft in Stuttgart tapfer geschlagen. Der 29-Jährige vom TK Hannover erwischte zwar einen schwachen Start am Seitpferd und an den Ringen, er ließ sich aber trotz des 24. und letzten Platzes im Zwischenklassement davon nicht herunterziehen. Nach Steigerungen und soliden Auftritten an den übrigen Geräten belegte Toba mit 81,640 Punkten den 19. Platz.

Toba turnt ohne große Patzer

Der Hannoveraner, deutscher Mehrkampfmeister, hatte sich vor dem Wettkampf vorgenommen, „sich mit einem möglichst starken Auftritt bei seiner Familie und dem sportlichen Umfeld“ zu bedanken. „Ich schaue nicht auf den Platz, ich nehme es so, wie es kommt.“ Und trotz eines konzentrierten Eindrucks, den Toba beim Einmarsch der Finalisten machte, geriet er von Beginn an in die hinteren Regionen des Ergebnistableaus in einem allerdings hochklassigen Wettkampf. Dabei leistete sich der einzige Deutsche im Finale noch nicht einmal grobe Patzer. Es waren Kleinigkeiten wie zu niedrig geturnte Scheren, die am Seitpferd und an den Ringen zu deutlichen Punktabzügen führten.

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Toba verabschiedet sich mit Handküsschen

Zum Ende einer langen Saison verpasste Toba seine besten Saisonergebnisse im Mehrkampf – 83,100 Punkte bei der deutschen Meisterschaft im August und 82,781 Punkte bei der Stuttgarter WM-Qualifikation am Sonntag – um etwas mehr als einen Punkt.

Er grämte sich aber nicht lange und verabschiedete sich mit Handküsschen ans Publikum und einer Umarmung für Heimtrainer Adrian Catanoiu aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Eine Saisonbestleistung hätte ihn allerdings auch „nur“ auf den 14. Platz geführt. Die deutschen Turner haben zurzeit einen deutlichen Rückstand auf die Weltspitze, insofern ist der zwölfte Rang im Teamwettbewerb, der gerade noch die Olympiaqualifikation brachte, als Erfolg zu werten.

Medaillen gehen allesamt nach Europa

Einen totalen Triumph der Europäer gab es bei der Medaillenverteilung. Europameister Nikita Nagorny aus Russland wurde auch Weltmeister vor seinem Landsmann, dem Titelverteidiger Artur Dalalojan und dem Ukrainer Oleg Wernjajew. Die Chinesen um Ex-Weltmeister Xiao Ruoteng gingen ebenso wie Olympiagastgeber Japan leer aus. Der nach drei Geräten führende US-Amerikaner Sam Mikulak stieg am Seitpferd ab und rutschte auf den siebten Rang.

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