20. September 2020 / 10:08 Uhr

Sieben Tore in zwei Spielen: Hoffenheim-Überflieger Andrej Kramaric mischt die Bundesliga auf

Sieben Tore in zwei Spielen: Hoffenheim-Überflieger Andrej Kramaric mischt die Bundesliga auf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Zum Saisonstart der TSG Hoffenheim beim 1. FC Köln mit drei Treffern zur Stelle: Angreifer Andrej Kramaric.
Zum Saisonstart der TSG Hoffenheim beim 1. FC Köln mit drei Treffern zur Stelle: Angreifer Andrej Kramaric. © imago images/Laci Perenyi
Anzeige

Robert Lewandowski vom FC Bayern und Erling Haaland von Borussia Dortmund sind in aller Munde – doch spätestens nach dem Bundesliga-Start drängt ein anderer Stürmer in den Mittelpunkt: Andrej Kramaric von der TSG Hoffenheim erzielte saisonübergreifend in den letzten beiden Partien sieben Tore.

Unter den Bundesliga-Stürmern erhalten Robert Lewandowski vom FC Bayern München oder Erling Haaland von Borussia Dortmund meist die größte Aufmerksamkeit. Kein Wunder, hält Lewandowski seine überragende Trefferquote doch schon seit fast einem Jahrzehnt aufrecht. Und Haaland, der erst seit Anfang des Jahres beim BVB unter Vertrag steht, schlug nach 13 Treffern in seiner ersten Bundesliga-Halbserie zum Start der neuen Spielzeit beim 3:0 über Borussia Mönchengladbach am Samstagabend auch gleich wieder doppelt zu. Doch im Schatten des schillernden Duos drängt ein Mann in den Vordergrund, der saisonübergreifend allein in den beiden letzten Punktspielen auf sieben Tore kommt: Andrej Kramaric von der TSG 1899 Hoffenheim.

Anzeige

Kramaric mit drei Toren in Köln und vier beim BVB

Der Kroate schoss den 3:2-Erfolg seines Teams beim 1. FC Köln mit seinen drei Treffern fast im Alleingang heraus, profitierte dabei in der Entstehung des zwischenzeitlichen 1:0 aus TSG-Sicht von einem haarsträubenden Aussetzer der Kölner. Und auch am letzten Spieltag der Vorsaison war Kramaric der entscheidende Mann. Beim 4:0-Sieg in Dortmund gegen einen lustlos agierenden BVB, der den zweiten Platz in der Abschlusstabelle zu diesem Zeitpunkt schon sicher hatte, war der 29-Jährige vier Mal zur Stelle.

Mehr vom SPORTBUZZER

Nach seinen drei Treffern in Köln führt Kramaric gleichauf mit Serge Gnabry vom FC Bayern vorerst die Torjägerliste an, wenngleich diese am ersten Spieltag noch nicht sehr aussagekräftig ist. Dennoch scheint der Kroate, der in der vergangenen Saison auf beachtliche zwölf Tore bei nur 19 Liga-Einsätzen kam, in Top-Form zu sein. Auch wenn er nach seinem Dreierpack in Köln mit der Leistung seiner Mannschaft nicht rundum zufrieden war. Am Sky-Mikrofon sagte Kramaric: "Das war nicht genug heute. Am Ende haben wir mit Glück das dritte Tor gemacht. Das war nicht Hoffenheim, wir müssen besser spielen." Die Chance dazu bietet sich der TSG bereits am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen die Bayern, die nach dem 8:0 über Schalke 04 schon wieder Tabellenführer sind. Dann kann Kramaric seine Quote weiter in die Höhe schrauben – im direkten Duell mit Lewandowski und Gnabry.