14. Januar 2019 / 13:22 Uhr

Australian Open: Danke, Andy Murray - Tennis-Kollegen feiern den Schotten nach Erstrunden-Aus

Australian Open: Danke, Andy Murray - Tennis-Kollegen feiern den Schotten nach Erstrunden-Aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Andy Murray hat alles gegeben - doch es reichte nicht. Der Schotte verlor sein Auftaktmatch bei den Australian Open 2019 gegen Roberto Bautista Agut.
Andy Murray hat alles gegeben - doch es reichte nicht. Der Schotte verlor sein Auftaktmatch bei den Australian Open 2019 gegen Roberto Bautista Agut. © imago/Icon SMI
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Trotz seiner immensen Hüftprobleme fightete sich die ehemalige Nummer eins der Welt gegen Roberto Bautista Agut bis in den fünften Satz. Am Ende musste sich Andy Murray jedoch geschlagen geben. Wird er jetzt seine Karriere beenden?

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Das Aus in Runde eins kam trotz großer Gegenwehr für den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Andy Murray. Der Schotte unterlag nach mehr als vier Stunden Spielzeit dem an Nummer 22 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 2:6. Wegen langwieriger Probleme mit der stark schmerzenden rechten Hüfte hatte Murray vor dem Turnierstart angekündigt, spätestens im Sommer in Wimbledon seine Karriere zu beenden. Der 31-jährige hatte aber auch nicht ausgeschlossen, dass bereits die Australian Open sein letztes Turnier sein könnten.

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Tennis-Kollegen ziehen vor Andy Murray den Hut

Um seine Zukunft im Tennis muss sich Andy Murray keine Sorgen machen, falls er nach den Australian Open aufhören sollte. Kaum hatte der schwer an der rechten Hüfte angeschlagene ehemalige Weltranglisten-Erste sein womöglich letztes Profimatch bestritten, erhielt er schon sein erstes Angebot. „Wenn Du jemals einen Job als Coach suchst, an der Seite meines Vaters ist einer zu haben“, sagte die letztjährige Melbourne-Siegerin Caroline Wozniacki aus Dänemark in einem Video, das nach Murrays grandiosem Fünf-Satz-Match gegen den Spanier Roberto Bautista Agut über die Videowände in der Melbourne Arena am Montag eingespielt wurde.

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Roscoe Tanner gewann die Australian Open 1977. Es blieb der einzige Grand-Slam-Triumph des US-Amerikaners. Insgesamt konnte er in seiner Karriere 16 Titel gewinnen. ©
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Der 31 Jahre alte Schotte, der davon vorher nichts ahnte, nahm gerührt die Lobpreisungen prominenter Kolleginnen und Kollegen entgegen, die bisher seine Rivalen waren. „Du hast Schottland stolz gemacht, Du hast Großbritannien stolz gemacht, Du bist ein Sir - wer kann das schon von sich sagen?“, meinte Roger Federer. Novak Djokovic erinnerte an ein Juniorenmatch, in dem ihm Murray „ziemlich heftig den Hintern versohlt“ habe. Keiner habe damals die großen Karrieren beider vorhergesehen. „Ich wollte Danke sagen für alles, was Du für das Tennis getan hast“, fügte Rafael Nadal hinzu. Alexander Zverev sagte: „Du hast so viel für uns Spieler getan. Wir können Dir nicht genug danken.“

Das Video war flugs in Melbourne angefertigt worden, wo der zweimalige Olympia- und Wimbledonsieger, der auch den Davis Cup gewann, seinen Rücktritt angekündigt hatte. „Den Respekt der Kollegen zu haben, ist das Wichtigste“, sagte er. Murray will trotz Schmerzen eigentlich bis zum Sommer in Wimbledon durchhalten, hatte aber nicht ausgeschlossen, bereits nach den Australian Open aufzuhören. In der 4:10 Stunden langen Partie gegen Bautista Agut feierten ihn die Fans noch einmal zurecht für seinen großartigen Kampfgeist, den er dort zur Abendzeit zum vielleicht letzten Mal zeigte.

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