27. Juni 2022 / 08:28 Uhr

Angelique Kerber vor Wimbledon-Start demütig: Darauf wird es für mich ankommen

Angelique Kerber vor Wimbledon-Start demütig: Darauf wird es für mich ankommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Angelique Kerber gewann das Turnier in Wimbledon 2018.
Angelique Kerber gewann das Turnier in Wimbledon 2018. © IMAGO/Hartenfelser
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Angelique Kerber startet demütig in das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon. Vor ihrem Auftaktmatch gegen die Französin Kristina Mladenovic erklärt die Kielerin, wie sie den Rasen-Klassiker angeht und worauf es ankommen wird.

Angelique Kerber ist trotz der klaren Favoritenrolle in ihrem Auftaktspiel beim Rasen-Klassiker in Wimbledon gewarnt. "Die ersten Runden sind nie einfach, es ist wichtig, dass man bei sich bleibt und von Anfang an konzentriert ist", sagte die 34 Jahre alte Siegerin von 2018 vor ihrem Erstrunden-Duell mit der Französin Kristina Mladenovic am Montag. Das Match findet als dritte Partie auf Court 1 statt.

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Zwei Jahre vor ihrem großen Triumph hatte Kerber bereits das Endspiel erreicht, 2021 und 2012 stand sie jeweils im Halbfinale. Doch mehrfach ereilte die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste an der legendären Church Road auch schon ein frühes Aus. So scheiterte sie vor drei Jahren überraschend in der zweiten Runde an der Amerikanerin Lauren Davis. Ihre Gegnerin Mladenovic hatte zuletzt bei den French Open im Doppel gewonnen, im Einzel ist die 29-Jährige aber weit von der Form vergangener Zeiten entfernt. "Es ist keine einfache Gegnerin", sagte Kerber. "Sie weiß, wie man auf den großen Plätzen spielt."

Die Kielerin war in ihrem einzigen Vorbereitungsturnier auf Rasen in Bad Homburg zuletzt gegen Alizé Cornet aus Frankreich im Viertelfinale ausgeschieden. Kerber ist in Wimbledon an Position 15 gesetzt und könnte in einem möglichen Achtelfinale auf die neue Weltranglisten-Zweite Ons Jabeur aus Tunesien treffen.