03. Dezember 2019 / 13:30 Uhr

Nach Angriff auf Linienrichter: Verband sperrt Spieler für zwei Jahre - Verein doppelt bestraft

Nach Angriff auf Linienrichter: Verband sperrt Spieler für zwei Jahre - Verein doppelt bestraft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein Linienrichter wurde in Rheinland Pfalz von einem Spieler geschlagen.
Ein Linienrichter wurde in Rheinland Pfalz von einem Spieler geschlagen. © Getty Images/Montage/Symbolfoto
Anzeige

Mit einer langen Sperre wurde ein Spieler nach einem Schlag gegen einen Linienrichter bestraft. Zudem wurde der Klub TuS Rüssingen vom Südwestdeutschen Fußballverband verurteilt.

Anzeige

Nach einer Attacke auf einen Unparteiischen bei einem Amateur-Fußballspiel in Rheinland-Pfalz ist ein Spieler des Verbandsligisten TuS Rüssingen zu zwei Jahren Sperre und Ausschluss aus dem Südwestdeutschen Fußballverband verurteilt worden. Das teilte der Verband mit Sitz in Edenkoben am Dienstag mit.

Mehr vom SPORTBUZZER

Profis gegen Schiedsrichter – Faustschläge, Schubser und Streiche

Im Testspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem portugiesischen Spitzenverein Benfica Lissabon 2012 streckte Kapitän Luisao (ganz rechts) den deutschen Schiedsrichter Christian Fischer rüde zu Boden. Der Referee lag einige Zeit benommen auf dem Rasen und fiel mehrere Wochen aus. Zur Galerie
Im Testspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem portugiesischen Spitzenverein Benfica Lissabon 2012 streckte Kapitän Luisao (ganz rechts) den deutschen Schiedsrichter Christian Fischer rüde zu Boden. Der Referee lag einige Zeit benommen auf dem Rasen und fiel mehrere Wochen aus. ©

Das abgebrochene Spiel wurde mit 2:0 für den SV Alemannia Waldalgesheim gewertet. Der TuS Rüssingen wurde zu einer Geldstrafe von 7500 Euro verurteilt und ist bis 2022 aus dem Verbandspokal ausgeschlossen - dagegen kann der Verein aus dem Donnersbergkreis aber Berufung einlegen. Yahya Sanyang hatte einem Linienrichter am 20. November ins Gesicht geschlagen. Der 21-Jährige wurde daraufhin vom TuS Rüssingen suspendiert.