10. April 2019 / 20:15 Uhr

Terror-Razzia! Polizei durchsucht Wohnung von Ex-Bundesliga-Profi Änis Ben-Hatira

Terror-Razzia! Polizei durchsucht Wohnung von Ex-Bundesliga-Profi Änis Ben-Hatira

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Änis Ben-Hatira bei einem Spiel des HSV gegen Borussia Dortmund im Juli 2011.
Änis Ben-Hatira bei einem Spiel des HSV gegen Borussia Dortmund im Juli 2011. © imago/Sven Simon
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Bei einer Großrazzia gegen ein Islamisten-Netzwerk wurden am Mittwoch Medienberichten zufolge 90 Objekte in neun Bundesländern durchsucht. 800 Beamte waren dabei im Einsatz. Unter anderem durchforstete die Polizei offenbar auch die Wohnung und Kellerräume von Ex-Bundesliga-Profi Änis Ben-Hatira.

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Änis Ben-Hatira ist ins Blickfeld einer groß angelegten Terror-Razzia geraten! Laut Bild haben die Beamten die Wohnung und die Kellerräume des ehemaligen Bundesliga-Spielers, der unter anderem für Hertha BSC, den Hamburger SV und Eintracht Frankfurt im Einsatz war, in Berlin-Charlottenburg durchsucht.

50 ehemalige Spieler des Hamburger SV – und was aus ihnen wurde

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LESENSWERT

Zwei Gruppierungen im Fokus

Im Fokus der Ermittlungen stehen „World-Wide-Resistance-Help“ und „Ansaar International“. Die beiden Vereinigungen haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen (Neuss und Düsseldorf). Laut dem Bundesinnenministerium besteht der Verdacht, dass die beiden Gruppierungen die radikal-islamistische Hamas-Bewegung mitfinanziert und auch mit Propaganda unterstützt haben soll.

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In Berlin haben die Behörden drei Objekte durchforstet. Darunter auch eine Adresse, die offiziell auf Ex-Bundesliga-Profi Ben-Hatira gemeldet ist, heißt es im Bild-Bericht. Der 30-Jährige spielt mittlerweile für Honved Budapest in Ungarn. Zuvor war er rund sieben Monate lang vereinslos.

Verbindung zwischen Ben-Hatira und "Ansaar International"

Die Verbindung zwischen der Gruppierung "Ansaar International" und Ben-Hatira ist schon seit längerem bekannt. Bei seinem bislang letzten Engagement in Deutschland beim SV Darmstadt war seine enge Beziehung zur Organisation der Grund für die Trennung im Januar 2017.

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