28. April 2019 / 16:10 Uhr

Anker Wismar nach Sieg in Malchow: „Mannschaft hat Herz auf dem richtigen Fleck"

Anker Wismar nach Sieg in Malchow: „Mannschaft hat Herz auf dem richtigen Fleck"

Andreas Kirsch
Ostsee-Zeitung
Tomasz Serweta (am Ball) – hier im Zweikampf mit dem Malchower Chris Fromanger – erzielte in der 31. Minute das 2:0 für den FC Anker Wismar. 
Tomasz Serweta (am Ball) – hier im Zweikampf mit dem Malchower Chris Fromanger – erzielte in der 31. Minute das 2:0 für den FC Anker Wismar.  © Andreas Kirsch
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Wismarer gewinnen beim Malchower SV mit 2:1. Rote Karte gegen Kamil Popowicz.

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Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Richard Lorenz (Thüringen) gab es großen Jubel auf dem Malchower Waldsportplatz bei der Mannschaft des FC Anker Wismar und bei ihren mitgereisten Fans. Durch Treffer von Sahid Wahab und Tomasz Serweta hatte das Anker-Team trotz des Gegentreffers von Max Buchholz und der Roten Karte für Kamil Popowicz das enorm wichtige Auswärtsspiel beim bereits feststehenden Absteiger mit 2:1 gewonnen.

Der Start in diese Partie lief für die Gäste perfekt, denn bereits der erste Angriff nach dem Anstoß wurde genutzt. Eine Flanke von Kamil Popowicz landete auf dem Kopf von Sahid Wahab. Die Kugel klatschte an die Unterkante der Latte und sprang von dort hinter die Torlinie. Diese blitzschnelle Führung spielte der Anker-Elf natürlich in die Karten. Immer wieder wurden die Angriffe über die schnellen Marcel Ottenbreit von rechts und Guilherme Lima über die linke Seite gespielt. Einmal traf Popowicz das Außennetz, Lima schoss den Ball neben das Gehäuse. In der 31. Minute fiel dann aber das 2:0 für das Team von Trainer Christiano Dinalo Adigo. Diesmal war Serweta nach Vorarbeit von Lima erfolgreich.

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Kurz danach reagierte Malchows Trainer Sven Lange und brachte mit Kim und Buchholz für Mrkalj und Asanuma zwei neue Spieler. Nach diesen Wechseln fanden die Hausherren besser ins Spiel. Aber es sprang nur eine gefährliche Szene für die Gastgeber nach einer Ecke von Voß heraus.

Nach dem Seitenwechsel die gleiche Situation: Der FC Anker befand sich im steten Vorwärtsgang, konnte seine sich bietenden Möglichkeiten nach Freistößen von Philipp Unversucht durch Marco Bode und Tom Ney aber nicht nutzen. Die schlechte Chancenverwertung brachte das Anker-Team dann noch in Schwierigkeiten. In der 69. attackierte Popowicz nach einem Konterangriff der Malchower Elf seinen im Abseits stehenden Gegenspieler zu ungestüm und sah vom gut amtierenden Thüringer Unparteiischen die Rote Karte. Das Malchower Team setzte nun noch einmal alles auf eine Karte. In der 82. Minute wurde die Heimelf belohnt. Buchholz hatte sich über die linke Seite durchgesetzt und überraschte Anker-Schlussmann Kljajic mit einem Schuss ins kurze Eck.

Aber auch die Gäste aus der Hansestadt starteten noch einige gefährliche Konterangriffe. Doch nach Vorarbeit von Wahab wurde Lima geblockt (84.), und nach einem schönen Pass von Rodrigues machte Lima es zu kompliziert (86.). Anstatt die Kugel anzunehmen, wollte er den direkten Abschluss. Die letzte Möglichkeit entsprang einem Zusammenspiel der beiden eingewechselten Sebastian Schiewe und Ivanir Rodrigues. In der 92. Minute passte Schiewe – er ist durch diesen Einsatz mit 223 Spielen jetzt Rekordspieler bei den Wismarern – auf Rodrigues. Der lief in seinem 100. Oberligaspiel für das Anker-Team noch einige Schritte, doch sein Schuss wurde von Filip Hnup im Malchower Gehäuse pariert.

„Ich freue mich für meine Mannschaft. Sie hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Uns war klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde, aber wir haben es uns natürlich auch selbst schwer gemacht, indem wir die schnelle Führung nicht gut genug ausgebaut haben. Die Möglichkeiten dazu waren da. Aber entscheidend sind die drei Punkte, die uns weiterhelfen“, sagte Trainer Adigo nach dem Landes-Derby.

„Auf diesem wichtigen Auswärtssieg muss in den nächsten Wochen aufgebaut werden. Dazu haben wir schon am kommenden Sonntag gegen Blau-Weiß Berlin die Gelegenheit" meinte Abwehrchef Philipp Unversucht.

Am nächsten Sonntag ist Neuling Blau-Weiß ab 14 Uhr der nächste Gegner der Hansestädter. Der in Quedlinburg geborene Ex-Profi Marco Gebhardt (45., A-Lizenzinhaber) ist bereits seit drei Jahren verantwortlicher Coach bei den Mariendorfern und hat dort ein sehr stark besetztes Team geformt.

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