16. August 2019 / 16:53 Uhr

Anker Wismar: Neustart im Kurt-Bürger-Stadion

Anker Wismar: Neustart im Kurt-Bürger-Stadion

Andreas Kirsch
Ostsee-Zeitung
Philipp Unversucht beim Kopfball.
Philipp Unversucht, Mannschaftskapitän vom FC Anker Wismar, ist am Sonnabend mit seinem Team im Heimspiel gegen Görmin gefordert. © Johannes Weber
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Wismars Verbandsligakicker treffen im Heimspiel auf den SV Görmin. Gegen die Vorpommern hat der FC Anker noch nie gespielt.

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Wismar. Zwei Premieren stehen an diesem Sonnabend auf dem Plan von Verbandsligist FC Anker Wismar. Zum Beginn der 13. Verbandsligasaison bestreiten die Hansestädter ihr 357. Punktspiel in der höchsten MV-Spielklasse wieder im Kurt-Bürger-Stadion. Fast zwei Spielzeiten war das Team von Trainer Adigo aufgrund der Umbauten und der Arbeiten an der neuen Entwässerungsanlage auf den Jahnplatz in der Goethestraße umgezogen. Das letzte Spiel im Kurt-Bürger-Stadion war am 14. Oktober, das 3:1 gegen den SV Lichtenberg 47.

Görmin völlig neuer Gegner für den FC Anker

Die zweite Premiere ist der aktuelle Gegner, der SV Görmin. Mit den Gästen tritt aus Wismarer Sicht ein völlig neues Team im Kurt-Bürger-Stadion an. Weder in Punkt- noch in Pokalspielen standen sich beide Kontrahenten bisher gegenüber. Das Team aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald bestreitet jetzt die vierte Verbandsligasaison und hat in 90 Spielen insgesamt 60 Zähler geholt.

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Dass die Görminer Elf nach ihrem Aufstieg 2016 überhaupt noch in der Verbandsliga antreten kann, lag zuletzt mit am TSV Bützow. Die Warnowstädter hatten in drei Partien, darunter auch gegen Görmin (3:0), vier statt der nur drei erlaubten Nicht-EU-Ausländer eingesetzt. Das Sportgericht des Landesfußballverbandes (LFV) wertete im Nachgang alle drei Partien mit drei Punkten und 3:0 Toren zugunsten der betroffenen Gegner. Besonders die Punkte für den SV Görmin hatten große Auswirkungen und beeinflussten den Abstiegskampf in der Verbandsliga. Die Vorpommern verließen die Abstiegsplätze, rückten mit 21 Punkten auf den 13. Platz vor und schickten damit den TSV 1860 Stralsund eine Liga tiefer.

Gäste sind nicht optimal in die Saison gestartet

Der Start in die neue Saison verlief für das Team von Trainer Achim Schult nicht optimal, denn gegen das Spitzenteam aus Pastow gab es eine 1:6-Heimniederlage und mit Thomas Gaedtke musste zusätzlich ein Spieler vorzeitig unter die Dusche und wird in Wismar nicht auflaufen können.

Aber auch im Team des FC Anker gibt es einige Wackelkandidaten für das Wochenende. Ob die zuletzt fehlenden Marco Bode, Guilherme Lima und Dan Foksha bei der Heimpremiere wieder auflaufen können, ist noch unklar. „Die Aufgabe gegen das Team aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald wird deutlich schwerer als unser Pokalspiel in Rehna. Trotzdem hoffe ich nach dem Auswärtsremis in Boizenburg auf einen Heimsieg“, so Anker-Trainer Adigo.

Für die nächste Runde im Landespokal haben die Hansestädter erneut einen interessanten Gegner zugelost bekommen. Am Sonntag, den 8. September, ist das Team von Trainer Adigo zu Gast bei der SG Warnow-Papendorf. Die Randrostocker haben in der abgelaufenen Spielzeit den vierten Tabellenplatz belegt. „Die Papendorfer hatten nach Aufsteiger FSV Bentwisch mit 79 erzielten Toren die zweitbeste Bilanz aller 16 Teams. Es wird also kein Spaziergang für uns“, so Adigo.