20. März 2019 / 15:33 Uhr

"Anmeldezahlen sind explodiert": Beim 43. Springe-Deister-Marathon wird es voll!

"Anmeldezahlen sind explodiert": Beim 43. Springe-Deister-Marathon wird es voll!

Matthias Abromeit
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Im Jahr 2018 war es winterlich. Das droht diesmal eher nicht.
Im Jahr 2018 war es winterlich. Das droht diesmal eher nicht. © Matthias Abromeit
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Die Läufer dürfen beim Springe-Deister-Marathon auf gutes Wetter hoffen - ganz im Gegensatz zum vergangenen Jahr. Da war es kalt, windig und verschneit. Wenig verwunderlich also, dass die Zahl der Anmeldungen zuletzt geradezu explodiert ist. Schon 1165 Läufer haben für die 43. Auflage gemeldet. 

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Cheforganisatorin Heike Heinemeyer hat sich schlau gemacht. „Ich habe gleich bei verschiedenen Wetter-Apps geschaut: So ein Schneechaos wie im vergangenen Jahr steht uns diesmal nicht wieder bevor“, sagt sie. Ganz im Gegenteil: Wenn am Sonnabend ab 11 Uhr die 43. Auflage des Springe-Deister-Marathons steigt, soll es 17 Grad Celsius, nur leichten Wind und bedeckten Himmel geben. „Das sind ideale Laufbedingungen“, freut sich Heinemeyer.

Rekord liegt in der (warmen) Luft

Wie sie waren auch die Läufer wohl zunächst noch vorsichtig und haben mit den Anmeldungen gewartet. Denn das Laufen bei eisigem Wind und Schneegestöber im vergangenen Jahr hatte nicht wenige verschreckt. „Doch am vergangenen Wochenende ging es richtig los. Da sind die Anmeldezahlen explodiert“, sagt Heinemeyer. Aus den zuvor 700 wurden bis zum offiziellen Meldeschluss am Dienstag noch 1165 Starter. „Und am Starttag kommen noch immer etliche Nachmelder dazu. Die Rekordzahl von 1026 Finishern aus dem Jahr 2014 können wir erreichen“, sagt sie.

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Da stört es sie auch nicht, dass die Topathleten wie der mehrfache Springe-Sieger Haftom Weldaj vom TSV Pattensen in diesem Jahr fehlen. Nur einen Tag später geht es in Lingen um die Landestitel im Zehnkilometer-Straßenlauf. Da wird keiner einen Tag davor in Springe rennen. Auch Weldaj schont sich für den Auftritt im Emsland.

Generalprobe für Hannover Marathon

„Wir liegen zwei Wochen vor dem Hannover-Marathon mit seinen 20 000 Teilnehmern. Das ist für viele aus der Region ein letzter Test“, sagt Heinemeyer. Springe soll somit gewissermaßen zur Generalprobe werden. Vom Verband gab es sogar die Vorgabe, den Lauf am Deis­ter nicht erst eine Woche vor dem Riesenevent in der Landeshauptstadt auszurichten.

Da ist es auch verständlich, dass der Marathon nur mit einem der kleineren Felder aufwarten kann. Am Marathonstart um 11 Uhr auf dem Sportplatz am Schulzentrum Süd werden nur 124 Männer und Frauen stehen – plus die Startläufer der 13 Marathonstaffeln, bei denen sich jeweils vier Läufer die vier Runden in Springe teilen. „Das Staffelrennen wird immer beliebter. Das sind jetzt schon doppelt so viele wie bei der Premiere im vergangenen Jahr“, sagt die Organisatorin.

Mehrheit läuft 10 Kilometer oder Halbmarathon

Richtig voll wird es aber erst, wenn sich die Felder über 10 Kilometer (11.30 Uhr) sowie im Halbmarathon (13 Uhr) in Bewegung setzen. 350 und mehr Teilnehmer rennen dann auf der Harmsmühlenstraße los – wenn sich nicht alle Wetter-Apps doch geirrt haben und Springe wieder im Schnee versinkt.
Die weiteren Läufe – 11.20 Uhr: Schnupperlauf über 2000 Meter; 11.40 Uhr: Bambini-Lauf über 600 Meter; 14.15 Uhr: Walking über 10 Kilometer.

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