15. April 2017 / 12:37 Uhr

Anschlag auf BVB-Bus: Stammt der Sprengstoff von der Bundeswehr?

Anschlag auf BVB-Bus: Stammt der Sprengstoff von der Bundeswehr?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Bus der Dortmunder nach dem Bombenanschlag. Am hinteren Ende ist die Außenscheibe zerschlagen. Die Reste davon liegen auf der Straße.
Der Bus der Dortmunder nach dem Bombenanschlag. Am hinteren Ende ist die Außenscheibe zerschlagen. Die Reste davon liegen auf der Straße.
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Nach dem Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund laufen die Recherchen beim BKA auf Hochtouren. Aus Ermittlerkreisen ist zu hören, dass die Sprengstoffbestände der Bombe möglicherweise von der Bundeswehr stammen könnten.

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Die genauen Hintergründe des Bombenanschlags auf den Teambus von Borussia Dortmund vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco sind weiter unklar. Doch es gibt nun eine weitere heiße Spur.

Rund 100 Ermittler der BAO „Pott“ des Bundeskriminalamtes (BKA) sollen den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund aufklären.

Diese „Besondere Aufbauorganisation“ wurde jetzt gemeinsam mit Beamten aus Nordrhein-Westfalen gebildet. Eine Neuigkeit sickerte nun aber durch.

„Der Sprengstoff in den Rohrbomben, die mit Metallstiften gefüllt waren, stammt eventuell aus Beständen der Bundeswehr. Aber das wird noch geprüft“, heißt es aus Ermittlerkreisen, wie "welt.de" berichtet.

Anschlag auf BVB-Teambus: Die Fotos aus Dortmund

Der Dortmunder Bus nach dem Anschlag. Am hinteren Teil sind die Verbeulungen durch die Detonation zu erkennen. Zur Galerie
Der Dortmunder Bus nach dem Anschlag. Am hinteren Teil sind die Verbeulungen durch die Detonation zu erkennen. ©
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Der militärische Zünder setze Fachkenntnisse voraus und habe sich nicht leicht beschaffen lassen. Laut den Ermittlern bestünden weiterhin Zweifel, ob die Bomben von islamistischen Terroristen gezündet wurden.

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