15. Juni 2019 / 20:30 Uhr

Eintracht Frankfurt nennt Preis für Ante Rebic: Atlético Madrid kontaktiert Berater

Eintracht Frankfurt nennt Preis für Ante Rebic: Atlético Madrid kontaktiert Berater

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ante Rebic könnte Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen. Atlético Madrid ist am Stürmer interessiert.
Ante Rebic könnte Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen. Atlético Madrid ist am Stürmer interessiert. © dpa
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Nach Informationen der "AS" spitzt sich der Poker um Ante Rebic zu. Muss Eintracht Frankfurt nach Luka Jovic den nächsten Stürmerstar ziehen lassen? Atlético Madrid soll den Kroaten unbedingt verpflichten wollen.

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Der Poker um Ante Rebic geht offenbar in die heiße Phase - und Eintracht Frankfurt droht nach Luka Jovic der Verlust eines weiteren offensiven Leistungsträgers. Nach Informationen der Madrider Zeitung AS wurde der Berater des Kroaten, Fali Ramadani, vom spanischen Spitzenklub Atlético Madrid kontaktiert. Der Wunsch der Verantwortlichen: Ramadani solle in Erfahrung bringen, ab welcher Summe die Eintracht gesprächsbereit sei. Offenbar wollen die Spanier den Vizeweltmeister unbedingt verpflichten.

Ramadani berät mit seiner Agentur Lian Sports auch Luka Jovic, der die Frankfurter gerade für 60 Millionen Euro mit Ziel Madrid verlassen hat und ist bestens vernetzt. Doch bei Rebic sitzt die SGE am langen Hebel, der Kroate ist noch bis 2022 an die Frankfurter gebunden. Trotzdem rechnen die Frankfurter laut Bild mit einem Transfer in diesem Sommer.

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Ramadani teilte Atlético laut AS mit, dass die Frankfurter ab 40 Millionen Euro gesprächsbereit wären. Das Problem der Eintracht: Diversen Medienberichten zufolge fließen 50 Prozent der Ablöse direkt weiter an Rebics Ex-Verein AC Florenz. Von der stattlichen Summe bleiben also nur noch 20 Millionen Euro übrig, um einen Ersatz für den Vollblutstürmer zu verpflichten, der zwei Leihen im Sommer 2018 fest von der SGE verpflichtet wurde. Das ist im heutigen Transfermarkt nicht sonderlich viel.

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Rebic wird seit Monaten mit einem Transfer zu einem größeren Klub in Verbindung gebracht. Zunächst hieß es, der FC Bayern mit dem früheren Frankfurt-Trainer Niko Kovac sei am 25-Jährigen interessiert, inzwischen gilt neben Atlético Madrid der italienische Spitzenklub Inter Mailand als größter Interessent am Ex-Leipziger. In der abgelaufenen Saison schoss Rebic wettbewerbsübergreifend zehn Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor.

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Als Ersatz für Jovic, der zuletzt für 60 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt war, haben die Frankfurter bereits dessen Landsmann Dejan Joveljic verpflichtet. Der Transfer des Serben wurde am Freitagabend fixiert. Laut der serbischen Zeitung Hotsport kostet der Angreifer von Roter Stern Belgrad 5 Millionen Euro Ablöse.