16. Oktober 2019 / 08:58 Uhr

Eintracht-Boss Steubing über Ante Rebic und Luka Jovic: "Verzockt" - "Mitleid hält sich in Grenzen"

Eintracht-Boss Steubing über Ante Rebic und Luka Jovic: "Verzockt" - "Mitleid hält sich in Grenzen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Boss Wolfgang Steubing (Mitte) spricht über die Entwicklung der Sommer-Abgänge Ante Rebic (links) und Luka Jovic (rechts).
Eintracht-Boss Wolfgang Steubing (Mitte) spricht über die Entwicklung der Sommer-Abgänge Ante Rebic (links) und Luka Jovic (rechts). © imago images / Jan Huebner / Gribaudi / AFLOSPORT / Montage
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Die ehemaligen Frankfurter Ante Rebic und Luka Jovic haben bei ihren neuen Klubs AC Mailand und Real Madrid einen schweren Stand. Eintracht-Boss Wolfgang Steubing fällt ein hartes Urteil über die Stürmer.

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Wenig Spielzeit, keine Tore - für Ante Rebic und Luka Jovic läuft es bei ihren neuen Klubs alles andere als rund. Rebic stand für den AC Mailand bisher lediglich 63 Serie-A-Minuten auf dem Platz, Jovic bringt es bei Real Madrid immer auf 198 Einsatzminuten in der Primera Division. In Schwarze trafen die beiden einstigen Top-Stürmer von Eintracht Frankfurt in dieser Saison noch gar nicht. SGE-Boss Wolfgang Steubing verfolgt die Entwicklung der beiden Angreifer weiter ganz genau und fällt nun ein hartes Urteil.

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Steubing in der Bild über Rebic: "Ganz ehrlich, da fehlen mir die Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt. Jetzt sitzt er draußen – verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn." Nach den Abgängen von Jovic und Sebastien Haller (zu West Ham United) hatte Rebic als damals letztes verbliebenes Mitglied der sogenannten "Büffelherde" vehement auf einen Wechsel gedrängt und ging schließlich für zwei Jahre auf Leihbasis zu Milan. Dort setzte Trainer Marco Giampaolo bis zu seiner Ablösung in der vergangenen Woche wenig auf ihn. Nächstes Problem für Rebic: Giampaolo-Nachfolger ist Stefano Pioli, der für den Kroaten schon beim AC Florenz keine Verwendung hatte.

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Für Jovic läuft es bei Real kaum besser. 60 Millionen Euro ließ sich Madrid den Serben im vergangenen Sommer kosten - das schürte Erwartungen und sorgt für Ungeduld. Die spanische Presse moserte über den 21-Jährigen zuletzt bereits und deklarierte ihn aufgrund der Torflaute als den "unproduktivsten Real-Einkauf der vergangenen Jahre". Steubing: "Da muss er jetzt durch, auch wenn die Situation natürlich nicht schön für ihn ist. Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn er bekommt genug Schmerzensgeld. Wenn er sich in seinem ersten Jahr nicht durchsetzt, ist es halt so." Als nachtragend will der Eintracht-Boss mit Blick auf die beiden Abgänge aber nicht gelten: "Ich hoffe für beide, dass sie ihr Glück finden."

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