30. Juni 2020 / 14:29 Uhr

"Grün-weißes Herz": Ex-Bremen-Profis Kroos und Ujah drücken Werder in der Relegation die Daumen

"Grün-weißes Herz": Ex-Bremen-Profis Kroos und Ujah drücken Werder in der Relegation die Daumen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die ehemaligen Bremer Anthony Ujah (links) und Felix Kroos wollen mit Bremen auch in der nächsten Saison wieder gegen ihren Ex-Klub spielen. 
Die ehemaligen Bremer Anthony Ujah (links) und Felix Kroos wollen mit Bremen auch in der nächsten Saison wieder gegen ihren Ex-Klub spielen.  © Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images (Montage)
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Der 1. FC Union Berlin hat mit seinem Sieg am letzten Spieltag Werder Bremen die Teilnahme an den Relegationsspielen erst ermöglicht. Die Freude darüber war besonders bei den Unionern Felix Kroos und Anthony Ujah groß. Und auch die Werder-Fans haben die beiden ehemaligen Bremer offenbar nicht vergessen. 

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Der frühere Bremer Anthony Ujah hat Werder Bremen in einem Video viel Glück für die Relegationsspiele gegen den 1. FC Heidenheim gewünscht. „Ich drücke euch die Daumen für die Relegation“, sagte Ujah in dem Beitrag, den Werder auf Twitter veröffentlichte und in dem auch Ujahs Teamkollege beim 1. FC Union Berlin, Felix Kroos, vertreten ist.

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Ujah und Kroos hatten mit den Köpenickern entscheidenden Anteil daran, dass die Bremer überhaupt die Chance auf den Klassenverbleib in den Entscheidungsspielen gegen die Heidenheimer am Donnerstag, 2. Juli, und Montag, 6. Juli, bekommen. Union hatte Fortuna Düsseldorf am Samstag 3:0 geschlagen, Ujah hatte das zwischenzeitliche 1:0 erzielt. Weil auch Werder mit 6:1 gegen den 1. FC Köln siegte, zog Bremen noch an der Fortuna vorbei. „Ich hoffe, wir sehen uns wieder in unserem Stadion und auch im Weserstadion“, sagte Ujah.

Der Absturz von Werder Bremen in Bildern

Unterschiedlicher könnte die Stimmung kaum sein: 2004 holte Werder Bremen noch unter Trainer Thomas Schaaf (Bild links) die Deutsche Meisterschaft. 16 Jahre später droht der ganz große Absturz. Die Bremer könnten in der Relegation nach der Saison 2019/20 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte absteigen. Eine Chronologie des Absturzes. Zur Galerie
Unterschiedlicher könnte die Stimmung kaum sein: 2004 holte Werder Bremen noch unter Trainer Thomas Schaaf (Bild links) die Deutsche Meisterschaft. 16 Jahre später droht der ganz große Absturz. Die Bremer könnten in der Relegation nach der Saison 2019/20 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte absteigen. Eine Chronologie des Absturzes. ©

Felix Kroos bekommt 1678 Kisten Bier aus Bremen

Felix Kroos hatte nach dem Saisonfinale zahlreiche Nachrichten aus Bremen erhalten, wie der Bruder von Nationalspieler Toni Kroos auf Twitter verriet. "Ich habe jetzt mal alle Nachrichten von den Werder-Fans gelesen. Aktueller stand: 1678 Kisten Bier und 5467 Liebesbekundungen (meistens männlich)!"

Auf dem Werder Kanal sagte Kroos, der im Januar 2016 von Bremen zu Union wechselte und zuvor sechs Jahre bei den Hanseaten spielte: „Das war für mich eine großartige Zeit. Ich habe mich super wohlgefühlt. Das vergisst man nicht. Ich habe immer gesagt: Man trägt immer noch ein grün-weißes Herz mit sich. Und das wird sich auch nie ändern.“ Obwohl es für die Berliner gegen Düsseldorf um nicht mehr viel ging, sei es für ihn daher nicht schwer gewesen, sich zu motivieren.