10. Juli 2019 / 18:45 Uhr

FC Barcelona: So will der Klub den Transfer von Antoine Griezmann finanzieren

FC Barcelona: So will der Klub den Transfer von Antoine Griezmann finanzieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Zukunft von Antoine Griezmann ist noch immer ungeklärt.
Die Zukunft von Antoine Griezmann ist noch immer ungeklärt. © imago images / ZUMA Press
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Die Transferbemühungen des FC Barcelona um Antoine Griezmann werden immer kurioser. Da Atlético Madrid einer Ratenzahlung der Ablösesumme von 120 Millionen Euro nicht zugestimmt hat, muss der spanische Meister improvisieren.

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Das Transfer-Theater um Weltmeister Antoine Griezmann wird immer kurioser. Der Franzose streikt bei seinem Noch-Klub Atlético Madrid und will unbedingt zum FC Barcelona. Doch der spanische Meister hat offensichtlich nicht genug Geld, um die Ablösesumme von 120 Millionen Euro auf einen Schlag zu bezahlen. Also müssen die Katalanen einen anderen Weg einschlagen.

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Barca pumpt Banken an

Wie die Marca berichtet, fragt Barca aktuell Kredite bei mehreren spanischen Banken an. Noch in dieser Woche will der spanische Top-Klub die geforderte Summe durch diese Maßnahme einsammeln. Dieses Vorgehen ist durchaus kurios - vor allem bei einem Transfer in dieser Kategorie.

Der Hintergrund ist folgender: Griezmanns aktueller Klub Atlético hatte dem Vorhaben von Barcelona nicht entsprochen, die den Wechsel in Raten finanzieren wollten. Madrids Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín versagte dem Ligakonkurrenten anschließend jegliche Verhandlung. Trotz der schwierigen Gemengelage plant Barca offenbar, den Transfer des 28-Jährigen noch am Samstag zu vollziehen. Dazu muss die Summe beim spanischen Verband bis Freitag hinterlegt werden.

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Griezmann will Ausstiegsklausel ziehen

Parallel bemüht sich Griezmann nach wie vor darum, seine Ausstiegsklausel in Eigeninitative zu ziehen. Allerdings gibt es in diesem Fall möglicherweise Probleme mit dem spanischen Fiskus. Die Steuerbehörde ist im Falle von Fußballprofis schon mehrfach hart vorgegangen, gerade am Mittwoch wurde Gerard Piqué vom FC Barcelona nach vergeblichem Einspruch zu einer Steuerrückzahlung von 2,1 Millionen Euro verurteilt.

Obwohl Griezmann noch offiziell bei Atlético Madrid unter Vertrag steht, nimmt er nicht am Training des spanischen Erstligisten teil. Die Reise ins Trainingslager in die USA trat der Weltmeister von 2018 demnach nicht an.

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