24. Juli 2019 / 21:39 Uhr

Sperre für Antoine Griezmann? Liga-Boss bestätigt Beschwerde von Atlético Madrid

Sperre für Antoine Griezmann? Liga-Boss bestätigt Beschwerde von Atlético Madrid

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Atlético Madrid protestiert: Laut Liga-Boss könnte Antoine Griezmann beim FC Barcelona eine Sperre drohen.
Atlético Madrid protestiert: Laut Liga-Boss könnte Antoine Griezmann beim FC Barcelona eine Sperre drohen. © imago images / AFLOSPORT
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Der Ärger um den Wechsel von Antoine Griezmann zum FC Barcelona geht in die nächste Runde. Jetzt hat der spanische Liga-Präsident Javier Tebas offiziell bestätigt, dass Atlético Madrid wegen des Transfers offiziell Beschwerde eingelegt hat. Die Liga wäre in diesem Fall berechtigt, Griezmann zu sperren.

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An dieser Entscheidung könnte die Zukunft von Fußball-Star Antoine Griezmann abhängen. Der neue Star des FC Barcelona muss offenbar um eine Sperre fürchten. Diese fordert nämlich sein Ex-Verein Atlético Madrid, wie der spanische Liga-Präsident Javier Tebas nun gegenüber dem Radiosender Onda Cero bestätigt hat. "Atlético hat schriftlich gefragt, ob wir Griezmann bei Barcelona eine Spielberechtigung ausstellen", sagte der La-Liga-Boss. "Es gibt einen Prozess, der in Gang gesetzt wurde, und diejenigen, die ihn überwachen, müssen den Fall nun lösen."

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Griezmann in der Liga nie für den FC Barcelona? Aussage gegen Aussage

Der Kaugummi-Transfer von Griezmann zu Barcelona sorgte in den vergangenen Wochen für viele Schlagzeilen. Für die fixe Ablöse von 120 Millionen Euro verpflichtete der Messi-Klub den Weltmeister von 2018. Zum 1. Juli war die Ausstiegsklausel von 200 Millionen Euro auf die von Barca gezahlte Summe gesunken. Atlético protestierte nach der Wechsel-Bekanntmachung deutlich: Der Betrag reiche nicht, um den bis 2023 laufenden Vertrag in Madrid zu lösen, hieß es. Der Hauptstadtklub gab an, dass sich Griezmann und Barcelona bereits vor Monaten über den Wechsel einig geworden seien, als die Klausel noch 200 Millionen Euro betrug. „Der Klub hat diese Erklärung herausgegeben, weil es Beweise gibt“, sagte Präsident Enrique Cerezo.

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Im schlimmsten Fall droht Griezmann deshalb nun das Schicksal, niemals in der Liga für seinen neuen Klub aus Barcelona auflaufen zu dürfen. Die Liga sei nämlich dazu berechtigt, die Spielerlaubnis Griezmanns "zu blockieren". Doch aktuell steht Aussage gegen Aussage: Barcelona hatte zuletzt betont, mit Griezmann erst im Juli verhandelt zu haben.