22. Oktober 2020 / 10:52 Uhr

Antonin Hennig hofft auf viele Minuten: RSV Eintracht empfängt MSV Pampow

Antonin Hennig hofft auf viele Minuten: RSV Eintracht empfängt MSV Pampow

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Antonin Hennig wechselte im Sommer von Luckenwalde zum RSV Eintracht.
Antonin Hennig wechselte im Sommer von Luckenwalde zum RSV Eintracht. © Benjamin Feller
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NOFV-Oberliga Nord: Nach fast einem Jahr Pause feierte der Mittelfeldspieler Antonin Hennig sein Comeback und bestreitet mit dem Aufsteiger am Samstag das nächste Heimspiel.

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Das Gefühl sei „natürlich super“ gewesen, erinnert sich Antonin Hennig an den vergangenen Freitagabend. Dort kam er beim Auswärtsspiel des Fußball-Oberligisten RSV Eintracht 1949 bei Victoria Seelow nach 80 Minuten für Niklas Goslinowski in die Partie. Eine Minute später erlebte er mit, wie Teamkollege Dominik Kruska den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Aber aktiv hatte ich an dem Tor keine Beteiligung. Das war eine starke Einzelleistung von Krusche“, erläutert der 23-Jährige, der im dritten Semester Ingenieurs-Wissenschaften studiert.

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Für ihn war es der erste Einsatz im Trikot des RSV, zu dem er im Sommer vom FSV Luckenwalde gewechselt war und noch mit den Folgen einer Knieoperation zu kämpfen hatte. Dass er in Seelow erstmals seit dem 31. Oktober 2019 (mit Luckenwalde gegen Sandersdorf) zum Einsatz kommen würde, sei vorher nicht vereinbart gewesen, „aber es haben natürlich Gespräche mit dem Trainer stattgefunden, in denen klar wurde, dass ich eine Option bin“.

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RSV-Coach Patrick Hinze hält große Stücke auf den technisch versierten Mittelfeldspieler, der in Teltow wohnt. Im Nachwuchs des Teltower FV hat er mit Fußball begonnen, ehe er über Hertha Zehlendorf zu Babelsberg 03 kam und dort den Übergang in den Männerbereich vollzog.

„Er verliert wenig Bälle, ist clever und hat das im Training in den vergangenen Wochen richtig gut gemacht“, sagt Hinze vor dem anstehenden Heimspiel des auf Tabellenplatz drei liegenden Aufsteigers. Der bekommt es am Samstag (14 Uhr, Sportplatz Heinrich-Zille-Straße) mit dem MSV Pampow zu tun. Hennig hofft gegen den Tabellenzehnten aus Mecklenburg-Vorpommern auf seinen nächsten Einsatz. „Mein Ziel ist es natürlich, schnellstmöglich viele Minuten zu bekommen um dann auch schnellstmöglich in der Startelf zu stehen“, stellt der Rechtsfuß klar, der seinen Wechsel zum RSV Eintracht bislang noch keine Sekunde bereut hat. „Es herrscht innerhalb der Mannschaft sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz eine super gute Atmosphäre.“