25. April 2022 / 09:10 Uhr

Chelsea-Abschied von Antonio Rüdiger besiegelt: Die möglichen Ziele des ablösefreien DFB-Stars

Chelsea-Abschied von Antonio Rüdiger besiegelt: Die möglichen Ziele des ablösefreien DFB-Stars

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Antonio Rüdiger verlässt Chelsea und wählt nun seinen künftigen Arbeitgeber.
Antonio Rüdiger verlässt Chelsea und wählt nun seinen künftigen Arbeitgeber. © IMAGO/Cover-Images
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Wie Chelsea-Trainer Thomas Tuchel am Sonntag bestätigte, wird Innenverteidiger Antonio Rüdiger die Londoner zum Saisonende ablösefrei verlassen. Real Madrid, der FC Barcelona und andere Top-Klubs sollen die Fühler ausstrecken. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über die Zukunftsoptionen des DFB-Stars.

Halb Fußball-Europa dürfte am Sonntag das Wasser im Mund zusammen gelaufen sein. Nach dem Last-Minute-Sieg des FC Chelsea gegen West Ham United ließ Blues-Trainer Thomas Tuchel mit einer Mitteilung aufhorchen: Nationalspieler Antonio Rüdiger wird die Londoner mit Auslaufen seines Vertrags zum Saisonende verlassen. "Das hat er mir vor einigen Tagen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt", erklärte ein sichtlich niedergeschlagener Tuchel. Für Europas Spitzenklubs heißt das nun: Einer der aktuell besten Innenverteidiger kann ohne Ablöse wechseln – und das Rennen um Rüdiger läuft bereits seit Monaten.

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Der 29-Jährige hat sich unter Tuchel bei den Blues in den Fokus gespielt. "Er ist der Typ, der anderen Mut macht. Er ist der Typ, vor dem alle ein bisschen Angst haben", erklärte Tuchel Rüdigers Standing in der Kabine und schwärmte: "Aber bleiben wir beim Sport: Er ist der Typ, der 50, 55 Spiele à 90 Minuten auf einem herausragenden Niveau spielt. Er war in den letzten anderthalb Jahren mein bester Verteidiger und ich habe nur Respekt vor dem, was er geleistet hat." Und obwohl Chelsea bis zuletzt um ihn gekämpft hat, wie Tuchel bekräftigte, ist Rüdiger nun – auch weil Chelsea durch die Sanktionen gegen Klub-Eigentümer Roman Abramowitsch die Hände gebunden sind – günstig auf dem Markt.

Favorit auf die Dienste des Mentalitätsmonsters soll Real Madrid sein, wie Sky Sport und Bild berichten. Anderen Berichten zufolge sollen aber etwa auch Manchester United, Paris Saint-Germain und Juventus Turin ihre Fühler nach Rüdiger ausstrecken. Und auch beim FC Bayern könnte man nach der trotz Meistertitel enttäuschenden Saison nach Verstärkung für die zuletzt anfällige Defensive suchen, auch wenn hoch dotierte Verträge beim Rekordmeister aktuell schon für Unruhe rund um die Vertragsverlängerungen mit einigen Leistungsträgern führen.

Bei den "Königlichen" aus Madrid würde Rüdiger perfekt ins Profil eines Weltklasse-Partners für David Alaba in der Innenverteidigung passen. Aktuell stehen neben Alaba mit Eder Militao und Nacho Fernandez keine Spieler aus dem höchsten europäischen Regal zur Verfügung. Fraglich ist allerdings noch, wie sehr der Etat der Madrilenen durch weitere Transfer-Vorhaben – etwa Superstar Kylian Mbappé von PSG – strapaziert wird. Ein üppiges Gehalt plus Handgeld für Rüdiger müsste da womöglich genau kalkuliert werden.

Rüdiger-Absage an ManUnited?

Beim großen Rivalen in La Liga aus Barcelona könnte Rüdiger indes womöglich beinahe so weitermachen, wie gehabt. Barca soll sich nämlich bereits mit Rüdigers aktuellem Abwehrpartner Andreas Christensen einig sein. Gespräche mit den Katalanen soll es bereits gegeben haben. Eine Absage hingegen soll sich Manchester United gefangen haben. Die "Red Devils" hätten Rüdiger laut Bild ein Jahresgehalt von bis zu 10 Millionen Euro nach Steuern geboten. Aus Respekt vor seinem aktuellen Arbeitgeber soll sich der deutsche Verteidiger aber gegen einen Wechsel zum Ligarivalen aus dem Norden entschieden haben.