10. Februar 2019 / 15:43 Uhr

DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger will neue Rolle unter Jogi Löw: „Bin bereit für mehr“

DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger will neue Rolle unter Jogi Löw: „Bin bereit für mehr“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verteidiger Antonio Rüdiger geht trotz großer Konkurrenz in der Nationalelf optimistisch ins neue Länderspieljahr.
Verteidiger Antonio Rüdiger geht trotz großer Konkurrenz in der Nationalelf optimistisch ins neue Länderspieljahr. © dpa
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Antonio Rüdiger hat große Ziele in der DFB-Elf und will künftig eine tragende Rolle unter Joachim Löw übernehmen. Der Verteidiger des FC Chelsea betonte in einem Interview, dass er „bereit für mehr“ sei.

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Kampfansage in Richtung Bundestrainer Joachim Löw: Antonio Rüdiger möchte in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. „Ich bin bereit für mehr. Ich will mehr“, erklärte der Abwehrspieler des FC Chelsea in einem Interview der Welt am Sonntag. Bisher hat Rüdiger seit seinem DFB-Debüt 2014 29 Länderspiele bestritten.

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Löw soll Rüdiger nichts „schenken“

„Ich kann mich ganz gut einschätzen. Ich bin zu einem Zeitpunkt in die Nationalelf gestoßen, als alles lief“, sagte Rüdiger. „Ich wusste immer, dass ich vielleicht spiele, aber vielleicht auch nicht. Das war kein Problem. Denn die Jungs, die gesetzt waren, haben es gut gemacht. Sie waren auf dem Höhepunkt ihrer Karriere“, bemerkte der 25-Jährige zu seiner bisherigen Rolle im Team von Bundestrainer Joachim Löw. „Doch nun ist ein Prozess im Gang. Es verändert sich was“, ergänzte der Ex-Stuttgarter.

„Aber ich werde öffentlich nichts einfordern. Ich habe mir bislang alles durch mein Leistung erarbeitet. Ich brauche vom Bundestrainer nichts geschenkt. Das weiß er auch“, betonte Rüdiger. In der laufenden Saison hat er für den FC Chelsea wettbewerbsübergreifend 30 Spiele bestritten, 24 davon in der Premier League.

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Rüdiger: „Nicht alles kaputtreden“

Der gebürtige Berliner sieht im internationalen Wettbewerb für den deutschen Fußball auch nach den Enttäuschungen im vergangenen Jahr gute Chancen. „Der große Vorteil in Deutschland ist, dass junge, gute Spieler eine Chance erhalten. In England bekommen die Talente nicht immer eine Möglichkeit zu spielen“, sagte Rüdiger. Aus diesem Grund hatte er seinem Teamkollegen und Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odi im abgelaufenen Transferfenster auch einen Wechsel zum FC Bayern nahegelegt. Deshalb müsse man aufpassen, „dass wir nicht alles kaputtreden. Aber wir müssen auch wachsam sein in Deutschland und schauen, dass gut ausgebildet wird“.

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