24. Juni 2019 / 21:59 Uhr

Heiratsantrag vorm Finale! Eraslan vom 1. FC Wolfsburg „wollte Gefühle mit allen teilen“

Heiratsantrag vorm Finale! Eraslan vom 1. FC Wolfsburg „wollte Gefühle mit allen teilen“

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, Stadion West, Fußball, Finale des VGH-Cups, TSV Heiligendorf - 1. FC Wolfsburg II; 23.06.2019, Heiratsantrag von Mannschaftsführer Rüstü Eraslan,
Emotional: FC-Kapitän Rüstü Eraslan machte seiner Avva vorm Pokalfinale einen Heiratsantrag. © Boris Baschin
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Dieses Pokalfinale wird Rüstü Eraslan wohl nie mehr vergessen – obwohl es mit 1:6 gegen die Fußballer des TSV Heiligendorf verloren ging: Vor dem Anpfiff des Endspiels um den VGH-Cup überraschte der Kapitän des 1. FC Wolfsburg II nämlich seine Freundin Avva mit einem Heiratsantrag inklusive roter Rosen – und sie sagte Ja!

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Direkt vor dem Anpfiff ergriff Eraslan das Wort, „es war viel los, es gab viel Aufmerksamkeit – ich wollte meine Gefühle mit allen teilen“, erklärt der 33-Jährige, wie er auf die Idee gekommen ist. Und die fand bei seiner Liebsten Anklang. „Da war ich mega erleichtert“, so Eraslan schmunzelnd.

Wolfsburgs Kapitän gibt unumwunden zu: „Das war der nervöseste Moment meines Lebens. Ich bin froh, dass ich die Worte so herausbekommen habe, wie ich es geplant hatte.“ Dabei war er natürlich auch auf Unterstützung angewiesen: Sein Team wusste Bescheid, auch Heiligendorf war damit einverstanden, fünf Minuten früher auf den Platz zu gehen. „Vor dem Spiel bin ich zu den Schiedsrichtern rübergegangen und habe gefragt, ob es für sie auch in Ordnung wäre“, so Eraslan. Die Referees stimmten ebenfalls zu, dem Antrag stand nichts im Wege.

VGH-Cup: TSV Heiligendorf - 1. FC Wolfsburg 6:1 Zur Galerie
VGH-Cup: TSV Heiligendorf - 1. FC Wolfsburg 6:1 © Boris Baschin
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„Allein wäre ich aufgeschmissen gewesen“, sagt Eraslan. „Zum Glück haben alle mitgeholfen, auch meine Familie hat nichts preisgegeben.“ Damit gelang die Überraschung. Der FC-Kapitän schmunzelnd: „Das Spiel war dann schon ein bisschen nebensächlich.“

Am Ende zog sein Team mit 1:6 deutlich den Kürzeren – klar, dass sich Eraslan das anders gewünscht hatte. „Es war ja das letzte Spiel für die Mannschaft“, so der Kapitän. Der aktuelle Kader geht auseinander, der FC-Reserve steht ein großer Umbruch bevor. „Darum wollten wir eigentlich den Pokal als krönenden Abschluss. Dann noch der Antrag dazu – es wäre perfekt gewesen“, so Eraslan. „Schade, dass nur die Hälfte davon geklappt hat – aber es war immerhin die wichtigere Hälfte.“ Eraslan nahm es aber sportlich: „Heiligendorf hat uns die Suppe versalzen, aber das bessere Team hat gewonnen.“

Wie es sportlich für Eraslan weitergeht, ist derweil noch unklar: „Die Zukunft ist noch offen. Spielen würde ich aber gern noch.“ Aber nicht mehr lange mit Freundin am Spielfeldrand, sondern bald mit Frau.

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