28. Mai 2021 / 13:30 Uhr

Finalticker zum Nachlesen: Dombrowa und Frahn schießen Babelsberg 03 zum Pokaltitel

Finalticker zum Nachlesen: Dombrowa und Frahn schießen Babelsberg 03 zum Pokaltitel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Darryl Geurts (l.) trifft im Finale mit seinem FSV Union Fürstenwalde auf Daniel Frahn und den SV Babelsberg 03.
Darryl Geurts (l.) trifft im Finale mit seinem FSV Union Fürstenwalde auf Daniel Frahn und den SV Babelsberg 03. © imago images / Kuppert - SPORTBUZZER-Grafik
Anzeige

AOK-Landespokal Brandenburg: Der SV Babelsberg 03 feiert im Endspiel in Luckenwalde einen verdienten 2:0-Erfolg über den FSV Union Fürstenwalde und holt sich den zehnten märkischen Cup-Gewinn.

Anzeige

Vorgeschichte: Bereits vor einem Jahr kam es in Luckenwalde zu diesem Duell. Die Fürstenwalder setzten sich nach einem Doppelpack von Lukas Stagge mit 2:1 gegen den SVB (Torschütze: Bogdan Rangelov) durch. Generell haben die Babelsberger in der Vergangenheit gegen Union ihre Probleme gehabt, sie verloren die letzten sechs Pflichtspielduelle – dementsprechend groß dürften die Revanchegelüste sein. „Wir haben noch eine Rechnung offen und werden diese am Samstag begleichen, weil wir die geilere Truppe sind und den größeren Willen an den Tag legen werden“, zeigt sich SVB-Kapitän Philip Saalbach, der seine Karriere nach dem Landespokalfinale beenden wird, optimistisch. Union-Spielführer Ingo Wunderlich erwartet ein „Spiel auf Augenhöhe“, das am Ende „Kleinigkeiten“ entscheiden werden.

Anzeige

Das sind die besten Bilder vom Pokalfinale zwischen Union Fürstenwalde und Babelsberg 03.

Der SV Babelsberg 03 sicherte sich durch einen verdienten 2:0-Erfolg über Union Fürstenwalde den Sieg im Brandenburger Landespokal. Tobias Dombrowa (33.) und Daniel Frahn (78.) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Trainer Predrag Uzelac. Zur Galerie
Der SV Babelsberg 03 sicherte sich durch einen verdienten 2:0-Erfolg über Union Fürstenwalde den Sieg im Brandenburger Landespokal. Tobias Dombrowa (33.) und Daniel Frahn (78.) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Trainer Predrag Uzelac. © Julius Frick

Ausgangslage: Beide Mannschaften qualifizierten sich vor drei Wochen für das Endspiel. Fürstenwalde zeigte nach einem 0:1-Rückstand gegen den FSV Luckenwalde – wie schon öfter zuvor – Comeback-Qualitäten. Die Babelsberger setzten sich vor allem in der Deutlichkeit überraschend mit 3:0 bei Energie Cottbus durch. Für die Teams war es das erste Pflichtspiel nach mehr als einem halben Jahr. In den vergangenen Monaten schickten beide Vereine ihre Spieler seit der Aussetzung des Spielbetriebs in Kurzarbeit und bestritten erst ab März wieder die ersten Vorbereitungsspiele. Mitte April wurde die Spielzeit in der Regionalliga Nordost endgültig abgebrochen. Für die Babelsberger ist es die 16. Teilnahme an einem Landespokalfinale. Mit einem Erfolg könnten sie sich den Pott zum zehnten Mal sichern und zum alleinigen Rekordpokalsieger krönen – aktuell liegen sie in dieser Statistik gleichauf mit Energie Cottbus.

Schlüsselspieler: Die Fürstenwalder haben mit David Richter einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten, der in der Regionalliga zu den stärksten seiner Zunft gehört. Offensiv muss Babelsberg vor allem auf die drittligaerfahrenen Darryl Geurts (sechs Tore und zwei Vorlagen in zehn Spielen) sowie Joshua Putze (drei/fünf/elf) aufpassen. Bei den Landeshauptstädtern ist Angreifer Daniel Frahn (33 Jahre, neun Einsätze im DFB-Pokal) zusammen mit Innenverteidiger Marcus Hoffmann (33/3) der erfahrenste Akteur und mit sechs Saisontreffern zudem der torgefährlichste. Im offensiven Mittelfeld sorgen die flinken Robin Müller und Tobias Dombrowa regelmäßig für Unruhe bei den gegnerischen Abwehrreihen.