29. April 2022 / 07:56 Uhr

ARD-Reporter schildern Fan-Attacke während Frankfurt-Spiel: "Mehrfach Faustschläge an den Hinterkopf"

ARD-Reporter schildern Fan-Attacke während Frankfurt-Spiel: "Mehrfach Faustschläge an den Hinterkopf"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während des Europa-League-Halbfinals zwischen West Ham United und Eintracht Frankfurt kam es zu tätlichen Übergriffen von Londoner Fans auf zwei deutsche Radioreporter.
Während des Europa-League-Halbfinals zwischen West Ham United und Eintracht Frankfurt kam es zu tätlichen Übergriffen von Londoner Fans auf zwei deutsche Radioreporter. © IMAGO/Revierfoto
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Nach der Attacke während des Europa-League-Spiels von Eintracht Frankfurt bei West Ham United auf Radioreporter der ARD haben die betroffenen Journalisten sich zu Wort gemeldet und sich für die Hilfe von Mitarbeitern der Klubs bedankt. 

Den beiden Rundfunkreportern der ARD geht es nach den tätlichen Angriffen auf sie beim 2:1 der Frankfurter Eintracht in London gegen West Ham United nach eigenen Angaben gut. Ihren Schilderungen zufolge erhielten sie am Donnerstagabend in Halbfinal-Hinspiel der Europa League "mehrfach Faustschläge an den Hinterkopf, in den Nacken, in den Rücken". Das sei wohl nicht "die feine englische Art", schrieb Tim Brockmeier bei Twitter.

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Er bedankte sich bei den Medienmitarbeitern des hessischen Bundesligisten, aber auch des gastgebenden Premier-League-Klubs, "die uns in der Pause regelrecht in Sicherheit gebracht haben, bringen mussten". Sein Kollege Philipp Hofmeister bedankte sich zudem bei allen Fans von West Ham, die "den Fußball lieben und ihre Gegner respektieren" und schrieb ebenfalls bei Twitter: "Uns geht es gut."

Zu den Angriffen kam es einem Bericht der ARD zufolge kurz nach dem Ausgleich von West Ham in der 21. Minute. "Wir werden hier attackiert", hatte Hofmeister während der Live-Übertragung gesagt. In den Sekunden davor waren Tumulte hörbar gewesen. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte Brockmeier, nachdem beide geschlagen worden waren und ihm das Headset vom Kopf gerissen worden war: "Wir sind geschockt."

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In der Pause wechselten die beiden Reporter des Hessischen Rundfunks die Plätze und kommentierten von dort weiter. "Mental war das danach schwierig", sagte Hofmeister.