27. Oktober 2020 / 10:48 Uhr

Ärger bei Manchester City: Pep Guardiola nach Liga-Fehlstart sauer - Bernardo Silva kritisiert Spielweise

Ärger bei Manchester City: Pep Guardiola nach Liga-Fehlstart sauer - Bernardo Silva kritisiert Spielweise

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bedient: City-Trainer Pep Guardiola.
Bedient: City-Trainer Pep Guardiola. © Paul Childs/Getty Images
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Vor dem Champions-League-Spiel bei Olympique Marseille herrscht bei Manchester City Unmut. In der Premier League steht die Mannschaft von Pep Guardiola nur auf dem 13. Platz. Der Trainer macht die große Belastung seiner Spieler dafür verantwortlich, während Flügelflitzer Bernardo Silva die Spielweise seines Teams kritisiert.

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So schlecht wie in dieser Saison ist Pep Guardiola noch nie als Trainer gestartet. In der Premier League hat der Katalane mit Manchester City nach fünf Spielen gerade einmal acht Punkte gesammelt, steht auf Rang 13. Vor dem Champions-League-Spiel gegen Olympique Marseille steigt also der Druck - zumal sein Spieler Bernardo Silva die Spielweise kritisiert. "Jede Mannschaft weiß, wie wir spielen. Und wir haben es mit Mannschaften zu tun, die den Ball nicht wollen, sie warten auf den Gegenangriff", sagte er. City würde keine Chancen kreieren und spiele auch nicht effektiv.

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Sein Trainer hat dafür eine Erklärung. "Wir haben Probleme wegen der vielen Verletzungen, der mangelnden Vorbereitung und der fehlenden Erholungszeit zwischen den unglaublich harten Spielen", beschwerte sich Guardiola vor der Champions-League-Partie in Marseille. "Ich versuche alles von meinen Spielern zu verlangen, aber für Menschen gibt es ein Limit. So ist es. In einem Wettbewerb zu spielen, ist völlig in Ordnung. Das überleben wir. Aber dafür, dass wir alle drei Tage spielen, hatten wir einfach nicht genügend Vorbereitungszeit", sagte Guardiola.

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Manchester City nahm auch am Final-Turnier der Champions League in Lissabon im Sommer teil, schied allerdings bereits im Viertelfinale gegen Olympique Lyon aus (1:3). Die Niederlage wurde dem Trainer damals angelastet. "Der Coach hatte einen Plan, um etwas zu machen. Aber wir haben nicht so viele Optionen gefunden", beschwerte sich Kevin de Bruyne nach dem Ausscheiden. Danach bekam City allerdings eine längere Pause, die Auftaktpartie in der Premier League gegen Aston Villa wurde verlegt. Erst am 21. September spielte Guardiolas Team wieder in der heimischen Liga.



Deshalb will Silva auch die Verletzungen und die "kurze Pause" nicht als Erklärung für die schwachen Leistungen gelten lassen. "Es stimmt, dass wir viele Verletzungen hatten und dass Spieler immer wieder verletzt sind. Aber mit der Mannschaft, die wir haben, kann das keine Entschuldigung sein", so der Portugiese.

Dass City Spiele auch dominant gewinnen kann, hatte die Mannschaft am ersten Spieltag der neuen Champions-League-Saison bewiesen. Der FC Porto wurde im Heimspiel mit 3:1 geschlagen - unter anderem traf der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan mit einem Traumfreistoß. Allerdings war auch die erste Halbzeit alles andere als gut - in der 2. Halbzeit hingegen drehte City auf.

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