01. November 2019 / 12:30 Uhr

Armin Veh spricht über Abschied vom 1. FC Köln und schließt Bundesliga-Rückkehr aus: "Nicht mehr so viel Zeit"

Armin Veh spricht über Abschied vom 1. FC Köln und schließt Bundesliga-Rückkehr aus: "Nicht mehr so viel Zeit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Armin Veh sprach auf einer Pressekonferenz am Freitag über seinen Abschied vom 1. FC Köln
Armin Veh sprach auf einer Pressekonferenz am Freitag über seinen Abschied vom 1. FC Köln © imago images/Eduard Bopp
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Armin Veh hat sich am Freitag zu seinem Abschied vom 1. FC Köln und ein mögliches Comeback bei einem anderen Bundesliga-Klub geäußert. Horst Heldt wird derweil als sein Nachfolger bei den Rheinländern gehandelt.

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Geschäftsführer Armin Veh hat nach seinem angekündigten Abschied zum Saisonende beim 1. FC Köln eine Rückkehr in eine führende Position im Profi-Fußball nahezu ausgeschlossen. „Es kann sein, dass ich dem Fußball erhalten bleibe. Aber nicht in dieser Position“, sagte Veh am Freitag: „Man kann es nicht ganz ausschließen. Aber ich habe ja auch nicht mehr so viel Zeit. Ich werde nächstes Jahr 59. Da frage ich mich schon, wie soll mein Leben aussehen?“

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Der Job als Sportchef habe ihm aber Spaß gemacht, versicherte der langjährige Bundesliga-Trainer. „Ich hätte mir höchstens gewünscht, dass ich ein paar Jahre früher angefangen hätte. Dann könnte ich ihn noch ein paar Jahre länger machen.“ Vorwürfe des Egoismus wies Veh zurück. „Ich habe in einem Kommentar gelesen, dass ich nur an mich denke“, sagte er: „In dem Fall stimmt es sogar. Weil es für mich eine entscheidende Entscheidung ist. Da wüsste ich nicht, an wen ich da sonst denken soll.“

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Hennes ist Kultmaskottchen und Wappentier vom 1. FC Köln. 1950 schenkte eine Zirkusdirektorin dem Verein auf einer Karnevalssitzung einen Geißbock. Der pinkelte dem damaligen Spielertrainer Hennes Weisweiler auf den Arm. Seitdem heißen alle Geißböcke Hennes, zur Saison 2019/20 trat Hennes IX. sein Amt an.  Zur Galerie
Hennes ist Kultmaskottchen und Wappentier vom 1. FC Köln. 1950 schenkte eine Zirkusdirektorin dem Verein auf einer Karnevalssitzung einen Geißbock. Der pinkelte dem damaligen Spielertrainer Hennes Weisweiler auf den Arm. Seitdem heißen alle Geißböcke Hennes, zur Saison 2019/20 trat Hennes IX. sein Amt an.  ©
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Über den Zeitpunkt der Verkündung zwischen der Pokal-Pleite beim Viertligisten Saarbrücken (2:3) und dem Derby am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf lasse sich diskutieren, er habe sich aber so ergeben. „Wir wollten ursprünglich schauen, dass wir in die Länderspielpause kommen“, sagte Veh: „Aber je länger es dauert und je mehr Personen es wissen, desto schwerer wird es.“ Die Suche nach seinem Nachfolger sei „Sache des Vorstandes. Wenn man mich fragt, werde ich meine Meinung sagen“, betonte Veh. Top-Kandidat für den Posten ist nach Bild-Angaben Horst Heldt, der schon 2017 beim 1. FC Köln im Gespräch war.

Heldt-Wechsel nach Köln scheiterte 2017 an 96-Veto

Damals stand der Manager noch bei Hannover 96 unter Vertrag. Die Niedersachsen ließen Heldt jedoch nicht ziehen. Inzwischen ist der 49-Jährige ohne Verein und wäre folglich sofort verfügbar.

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