16. Juni 2020 / 20:24 Uhr

Nach HSV-Patzer gegen Osnabrück: Bundesliga-Rückkehr von Arminia Bielefeld fix

Nach HSV-Patzer gegen Osnabrück: Bundesliga-Rückkehr von Arminia Bielefeld fix

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Hamburger SV hat gegen Osnabrück gepatzt und Arminia Bielefeld den Sprung zurück in die Bundesliga ermöglicht.
Der Hamburger SV hat gegen Osnabrück gepatzt und Arminia Bielefeld den Sprung zurück in die Bundesliga ermöglicht. © Getty
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Arminia Bielefeld ist zurück in der Bundesliga. Die Ostwestfalen profitierten am Dienstag von einem Patzer des Hamburger SV gegen den VfL Osnabrück und konnten den Aufstieg somit auf der Couch feiern.

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Der achte Bundesliga-Aufstieg in der Klubgeschichte von Arminia Bielefeld ist nun auch rechnerisch fix: Nach dem 1:1 von Verfolger Hamburger SV gegen den VfL Osnabrück ist den Ostwestfalen die Rückkehr in die erste Liga nicht mehr zu nehmen. Bereits am Montagabend hatte die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus mit einem 4:0-Sieg im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden den Grundstein für den nun endgültig fixierten Aufstieg gelegt. Nach dem Unentschieden des HSV ist klar: Die Arminia wird die Spielzeit auf einem der ersten beiden Tabellenplätze beenden.

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"Es war ein überragendes Jahr. Wenn man vor der Saison gesehen hat, wer alles von oben runterkommt, da haben wir uns nur Außenseiter-Chancen ausgerechnet. Aber wir haben uns peu à peu gesteigert und dann ist die Mannschaft so zusammengewachsen", sagte Neuhaus nach dem überzeugenden Auftritt gegen den Tabellenletzten und fügte an: "Wir haben jederzeit dran geglaubt."

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Nach dem fast sicheren Aufstieg der Bielefelder waren am Montagabend größere Feiern in der Stadt ausgeblieben. Zudem ist alles friedlich geblieben. "Da hat vielleicht der ein oder andere vereinzelt auf der Straße gejubelt, aber es gab nichts, wo wir einschreiten mussten", sagte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage. Rund 200 Fans warteten trotz Corona vor dem Stadion, in das wie bei allen Spielen derzeit keine Zuschauer durften, auf ihre Helden. Sie sangen, brannten Bengalos ab und bejubelten die Spieler, als sie durch die Menge fuhren.