16. Oktober 2020 / 20:34 Uhr

Keine Zuschauer erlaubt: Arminia Bielefeld gegen FC Bayern wird zum Geisterspiel

Keine Zuschauer erlaubt: Arminia Bielefeld gegen FC Bayern wird zum Geisterspiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Keine Fans auf der Alm: Arminia Bielefeld empfängt den FC Bayern vor leeren Rängen.
Keine Fans auf der Alm: Arminia Bielefeld empfängt den FC Bayern vor leeren Rängen. © imago images/Picture Point/Montage
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Neben den Bundesliga-Spielen Augsburg gegen Leipzig und Freiburg gegen Bremen wird auch die Partie zwischen Aufsteiger Arminia Bielefeld und dem FC Bayern am 4. Spieltag ohne Zuschauer ausgetragen. Damit wird das erste Duell zwischen den beiden seit elfeinhalb Jahren zum Geisterspiel.

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Das erste Duell zwischen Aufsteiger Arminia Bielefeld und Rekordmeister FC Bayern München seit elfeinhalb Jahren wird zum Geisterspiel. Wie der Verein am Freitagabend bekanntgab, sind für das Bundesliga-Spiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) keine Zuschauer zugelassen. Darüber habe am Freitagabend die Stadt Bielefeld den Klub informiert.

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Da sich in Bielefeld mehr als 35 Menschen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit dem Coronavirus infiziert haben, war bereits am Donnerstag entschieden worden, dass nicht wie im vorherigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:0) 5460 Zuschauer in die Arena dürfen, sondern gar keine mehr.

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Antrag von Arminia Bielefeld wurde abgelehnt

Die Arminia hatte zumindest auf eine Erlaubnis für 300 Besucher gehofft. Offenbar wegen weiter gestiegener Zahlen - Bielefeld ist durch das Übersteigen der Zahl von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz seit Freitag Risikogebiet - wurde dieser Antrag abgelehnt.

Eine aus Sicht der Fans etwas bessere Nachricht durfte hingegen der 1. FC Köln am Freitagabend vermelden: Die Bundesliga-Partie der Domstädter gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) wird immerhin vor maximal 300 Zuschauern ausgetragen. Eine Teilöffnung in dieser Größenordnung sei auch unter den geänderten landesrechtlichen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zulässig, teilte das Kölner Gesundheitsamt dem FC mit.