25. April 2021 / 22:10 Uhr

"Alles dafür tun, zu punkten": Bielefeld-Coach Kramer blickt nach Pleite in Gladbach auf den Abstiegskampf

"Alles dafür tun, zu punkten": Bielefeld-Coach Kramer blickt nach Pleite in Gladbach auf den Abstiegskampf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frank Kramer musste am Sonntag eine desolate Leistung seiner Mannschaft ansehen.
Frank Kramer musste am Sonntag eine desolate Leistung seiner Mannschaft ansehen. © IMAGO/Sven Simon
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Das 0:5 in Gladbach am Sonntag war für Arminia Bielefeld ein herber Rückschlag im Abstiegskampf. Trainer Frank Kramer musste das Debakel selbst erst einmal, verarbeiten, wie er nach dem Spiel gestand. Auf den Abstiegskampf blickt er nüchtern.

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Diese Pleite kommt zur Unzeit: Arminia Bielefeld hatte sich an den letzten fünf Spieltagen unter anderem mit hart erkämpften Siegen in Leverkusen und gegen Freiburg und mit zwei weiteren Unentschieden von den Abstiegsrängen befreit. Doch am Sonntag ging man bei Borussia Mönchengladbach so richtig baden: 0:5 hieß es am Ende – und es hätte noch deutlicher ausgehen können, wie Trainer Stefan Kramer nach dem Spiel bei Sky gestand: Seine Mannschaft sei bei den Toren "fahrlässig" gewesen "und in einigen anderen Situationen auch noch", sagte Kramer. "Bei fünf Gegentoren kann das Defensiv-Verhalten nicht besonders überzeugend gewesen sein", stellte er klar.

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Im Abstiegskampf werden die Ostwestfalen dadurch gehörig zurückgeworfen: Weil der 1. FC Köln am Freitag in Augsburg gewann, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang nur noch einen Zähler. Und Hertha BSC auf Platz 17 (vier Punkte hinter Bielefeld) hat noch drei Spiele weniger als die Arminia zu absolvieren. "Wir haben uns erstmal in der Kabine sammeln müssen", gestand Kramer daher auch. "Das ist schon eine sehr schmerzhafte Niederlage. Es ist einfach ein sehr gebrauchter Tag gewesen. Nach 18 Minuten war das Spiel eigentlich schon durch."

Kramer: "Das nächste Spiel ist gegen Hertha, da gibt es drei Punkte zu holen"

Dennoch steckt Kramer im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf: Am nächsten Wochenende ist spielfrei, danach geht es im direkten Duell auswärts gegen die Hertha, die nach den zwischenzeitlichen Nachholspielen gegen Mainz (03.05.) und Freiburg (06.05.) schon vorbeigezogen sein könnte. Außerdem spielt die Arminia noch gegen Hoffenheim und am letzten Spieltag in Stuttgart. Kramer blickte nüchtern nach vorne: "Das nächste Spiel ist gegen Hertha BSC, da gibt es drei Punkte zu holen." Er erklärte: "Für uns geht es darum, in jedem Spiel alles dafür zu tun, zu punkten. Das haben wir heute nicht geschafft. Das müssen wir beim nächsten Spiel besser machen, beim übernachsten auch besser machen und beim letzten noch besser machen."