28. April 2019 / 21:34 Uhr

Arminia führt – und verliert den Faden und das Spiel

Arminia führt – und verliert den Faden und das Spiel

Lucas Barisch
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schieflage bei der Arminia. Nach der Niederlage in Salzdahlum droht das Abrutschen in den Tabellenkeller.
Schieflage bei der Arminia. Nach der Niederlage in Salzdahlum droht das Abrutschen in den Tabellenkeller. © Isabell Massel (Archiv)
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Früh geführt und doch verloren: Trotz einer guten Anfangsphase kam Arminia Vechelde letztlich mit 1:5 beim MTV Salzdahlum unter die Räder – und das absolut verdient, wie Co-Trainer Andy Bresch gestand. 

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MTV Salzdahlum – SV Arminia Vechelde 5:1 (2:1). „Einige Spieler fühlen sich ob unseres kleinen Polsters auf die Abstiegsränge momentan scheinbar zu sicher“, monierte Bresch. „Die Einstellung passt teilweise nicht. So wird es schwer, in den kommenden Spielen zu punkten“.

Dabei sah es anfangs gut für die Vechelder aus. Die Arminia kam stark in die Partie und ging in der sechsten Minute in Führung: Fabrizio Magistro verarbeitete einen langen Ball und legte für Jannis Bornemann auf, der zum 1:0 einschob. „Danach“, haderte Bresch, „haben wir völlig den Faden verloren. Wir haben Salzdahlum zu viele Räume gelassen und vor allem im Zentrum keinen Zugriff bekommen“.

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Das sollte sich noch vor der Pause rächen: Mit einem Doppelschlag drehte MTV-Stürmer Björn Struck die Partie (20., 34.). Zu allem Überfluss leistete sich Kai Kröhnert kurz vor dem Pausenpfiff eine verbale Entgleisung – und sah die rote Karte. „Komplett unnötig, das darf nicht passieren“, haderte Vecheldes Co.

So war es für die Gastgeber im zweiten Durchgang ein Leichtes, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. „Nach dem Führungstor hatten wir keine Chance mehr. Die Niederlage geht auch in der Höhe völlig in Ordnung“, räumte Bresch ein.

Vechelde: Steinert – Kröhnert, Moldenhauer, Stolecki (44. Bäse), Seitz, Üsküplü, Magistro, Grigoleit, Bornemann (56. Ritter), Salomon, Klein (46. Depner).

Tore: 0:1 Bornemann (6.), 1:1, 2:1, 3:1 Struck (20., 34., 58.), 4:1 Syfus (74.), 5:1 Gilbert (77.).

Von Lucas Barisch

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