28. Januar 2020 / 10:48 Uhr

Transfer-Zoff mit Hertha BSC: Arne Maier forciert Wechsel, Kritik an Klubführung

Transfer-Zoff mit Hertha BSC: Arne Maier forciert Wechsel, Kritik an Klubführung

Damnjan Jovanovic
Märkische Allgemeine Zeitung
 Arne Maier sieht seine Zukunft nicht bei Hertha BSC.
Arne Maier sieht seine Zukunft nicht bei Hertha BSC. © imago images/Metodi Popow
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Der Wirbel um Arne Maier geht weiter: Der junge Mittelfeldspieler von Hertha BSC hat bereits den Wunsch geäußert, in dieser Transferperiode den Verein zu verlassen. Manager Michael Preetz hat diesen Wunsch verweigert, jetzt legt der U21-Nationalspieler mit deutlichen Worten nach.

Nach den Neuzugängen im Wintertransferfenster, Lucas Tousart und Santiago Ascacíbar, sieht Arne Maier seine Zukunft nicht mehr bei Hertha BSC. Am Sonntag machte er via "Bild"-Zeitung seinen Wechselwunsch öffentlich. "Nach intensiver Bedenkzeit habe ich um ein Gespräch mit den Verantwortlichen, also Michael Preetz und Jürgen Klinsmann, gebeten und danach meine Entscheidung – noch in diesem Transferfenster wechseln zu wollen – mitgeteilt", sagte Maier.

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Preetz verweigert Freigabe

Bei Hertha stieß dieser Wunsch auf wenig Gegenliebe, Hertha-Manager Michael Preetz schloss am Montag einen Wechsel aus. „Wir denken überhaupt nicht darüber nach, Arne Maier abzugeben, sondern wir wünschen uns den Jungen topfit und gesund auf dem Platz, um dann auch wieder mitzumischen im Kampf um die Plätze im Mittelfeld“, sagte Preetz bei "Wontorra on Tour" auf Sky Sport News HD.

Nun legt Arne Maier nach und reagiert mit Unverständnis auf die Äußerung des Managers. „Dieses Statement kommt für mich total aus dem Nichts. Ich hatte in den vergangenen Tagen mehrere intensive Gespräche mit den Verantwortlichen. Es wurde hierbei unter anderem Verständnis für meine Situation gezeigt, mir aber auch klar signalisiert, dass man mit mir sportlich aktuell nicht plant. Auch sprechen sämtliche Verpflichtungen hierfür“, sagte Maier der "Bild"-Zeitung.


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Und er legt nach: „Im Detail wurde sogar schon besprochen, dass es der Wunsch von Hertha wäre, dass ich nicht zu einem direkten Konkurrenten wechseln solle. Da sollten sich die Verantwortlichen besser absprechen“ - eine klare Breitseite gegen die Klubführung. Bis zum Ende der Transferperiode sind noch wenige Tage übrig, mit seinen Aussagen forciert Maier offenbar einen Wechsel.