22. Januar 2021 / 16:12 Uhr

Arnold und Schlager: Dieses Wolfsburg-Duo zählt Glasner zu den besten der Liga

Arnold und Schlager: Dieses Wolfsburg-Duo zählt Glasner zu den besten der Liga

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Für VfL-Trainer Oliver Glasner eines der Top-Drei-Duos im Mittelfeld: Maximilian Arnold (l.) und Xaver Schlager.
Für VfL-Trainer Oliver Glasner eines der Top-Drei-Duos im Mittelfeld: Maximilian Arnold (l.) und Xaver Schlager. © dpa
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Vier Spieler kämpfen beim VfL Wolfsburg um zwei Startelf-Plätze im zentralen Mittelfeld. Aber ein Duo hat derzeit die Nase vorn.

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Im zentralen Mittelfeld des VfL ist es gerade ziemlich voll: Yannick Gerhardt, Josuha Guilavogui, Maximilian Arnold und Xaver Schlager kämpfen um die beiden Startelf-Plätze im von Trainer Oliver Glasner favorisierten 4-2-3-1-System. Letztere beide sind beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten derzeit gesetzt - und das aus gutem Grund.

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Schlager gehört zu den besten Zweikämpfern der Liga. Insgesamt 201 Duelle konnte der österreichische Nationalspieler schon für sich entscheiden, damit liegt er auf Rang acht aller Oberhaus-Akteure. Und Arnold ist nicht nur der Standard-Schütze seines Teams, sondern überzeugt ebenfalls mit gutem Zweikampfverhalten (150 gewonnen), aber auch mit Spielintelligenz und einer starken Spieleröffnung. "Max ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, der konstant auf hohem Niveau spielt", lobt Glasner das VfL-Eigengewächs, das seine Klasse auch zuletzt beim 2:0-Sieg in Mainz unter Beweis stellte, als Arnold das 1:0 durch Bartosz Bialek mit einem Traumpass in die Spitze eingeleitet hatte. "Max und Xaver haben sich für mich zu einem der Top-Drei-Duos im zentralen Mittelfeld in der Bundesliga entwickelt."

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Das wiederum macht es schwer für Kapitän Guilavogui und Gerhardt, der es bei seinen Einsätzen zuletzt richtig stark gemacht hatte und unter anderem das 1:1 von Wout Weghorst bei RB Leipzig mit einer tollen Flanke vorbereitete. Dennoch musste Gerhardt in Mainz zurück auf die Bank, weil der Coach mit viel Ballbesitz gerechnet hatte und er "offensiv kreative Spieler" haben wollte. Daher setzte er auf der Zehn anstelle von Gerhardt auf Maximilian Philipp. "Das habe ich Yannick so gesagt, er hat es super aufgenommen", sagt Glasner, Pluspunkte dürfte er damit im Kampf um seine Laufziege (Gerhardt spult mit die meisten Kilometer pro Spiel ab) jedoch nicht gesammelt haben. Schließlich läuft der Vertrag des 26-Jährigen im Sommer aus. Ob er in Wolfsburg bleibt, soll sich in den nächsten Tagen entscheiden.

Auch Guilavogui muss sich gerade hinten anstellen. Aber wenn er gebraucht wird, ist er da. So wie beispielsweise in Leipzig. "Ich sehe seine Rolle unverändert wichtig für die Mannschaft, auch wenn er nicht immer von Beginn an gespielt hat", sagt Glasner. "Er ist der Kapitän, wird der Kapitän bleiben und verhält sich auch in der Kabine und auf dem Platz wie ein Kapitän. Er ist mein erster Ansprechpartner." Grundsätzlich freut es den Österreicher, dass er im Mittelfeld "sehr gute Optionen" hat. "Das Zentrum ist das Herz einer Mannschaft."

Einer, der zwar regelmäßig spielt, sich aber derzeit schwertut, ist Josip Brekalo. "Man merkt, ihm geht es gerade nicht alles leicht von der Hand", bestätigt Glasner. "Er ist jemand, der sich da viele Gedanken drüber macht und der dann auch mal mit dem Kopf durch die Wand will. Dann gelingt ihm aber nicht so viel." Dem dribbelstarken Kroaten fehle es derzeit an Selbstvertrauen, "das merkt man auf dem Platz ein bisschen. Wir werden ihn unterstützen, dann wird er schnell wieder in Top-Verfassung kommen."