11. Juni 2019 / 15:06 Uhr

Ex-Arsenal-Torwart erklärt: Lehmann und Konkurrent Almunia "wollten sich umbringen"

Ex-Arsenal-Torwart erklärt: Lehmann und Konkurrent Almunia "wollten sich umbringen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jens Lehmann und Manuel Almunia waren beim FC Arsenal erbitterte Rivalen.
Jens Lehmann und Manuel Almunia waren beim FC Arsenal erbitterte Rivalen. © imago images / Contrast
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Das Verhältnis zwischen Jens Lehmann und seinem großen Konkurrenten Manuel Almunia galt immer als angespannt. Nun hat der ehemalige dritte Torwart des FC Arsenal enthüllt, wie groß die Antipathie der beiden Keeper wirklich war.

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Der ehemalige Arsenal-Torwart Vito Mannone wartet mit interessanten Details zum Konkurrenzkampf zwischen Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann und dessen damaligem Konkurrenten Manuel Almunia auf. Zwischen 2004 und 2008 lieferten sich der Deutsche und sein spanischer Rivale einen brisanten Kampf um das Tor des FC Arsenal. Dieses Duell war offenbar noch viel härter als ohnehin schon angenommen, wie der Italiener bei Spox und Goal verriet. Mannone war in dieser Zeit dritter Torwart hinter Lehmann und Almunia und bekam das Duell so hautnah mit.

"Es war sehr schwierig, weil man versucht hat, zu lernen und sein eigenes Ding durchzuziehen", erklärte Mannone. "Gleichzeitig wollten sie sich aber gegenseitig umbringen." Die berüchtigte Rivalität zwischen Lehmann, der 2002 vom BVB nach London gewechselt war, und Almunia (kam 2004 aus Vigo) eskalierte ganz besonders in der Saison 2007/08, als Wenger den damals 38-jährigen Lehmann auf die Bank verbannte und Almunia überraschend zur neuen Nummer 1 machte.

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Mannone: "Lehmann war ein sehr aggressiver Torhüter"

Lehmann sei "ein sehr aggressiver Torhüter" gewesen, sagte Mannone über den Ex-Nationaltorwart, der zuletzt als Co-Trainer des FC Augsburg in der Bundesliga in Erscheinung trat und plant, in den kommenden Jahren als Cheftrainer zu arbeiten. "Sie können sich vorstellen, wie das für mich war und welche Spannung auf dem Trainingsplatz geherrscht hat." Mehrfach soll es zwischen Lehmann und Almunia so nicht nur zu verbalen, sondern auch zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein.

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Almunia, der bis 2012 für die "Gunners" spielte und seine Karriere zwei Jahre später beendete, hörte irgendwann auf, mit Lehmann zu sprechen. "Ich weiß, dass er mich hasst", sagte er dem Guardian. "Ich weiß nicht, warum ich versuchen sollte, mit ihm zu reden. Wenn er mir etwas bedeuten würde, würde ich mit ihm sprechen und versuchen rauszufinden, wo das Problem liegt. Aber er bedeutet mir nichts, also reden wir nicht." Mannone: "Wenn man bestimmte Übungen macht, muss man sich gegenseitig helfen. Aber es gab da keine wirkliche Hilfe." Das Verhältnis blieb frostig und wenig kollegial. Lehmann ergriff 2008 die Flucht und kehrte nach Deutschland zurück, wo er sich dem VfB Stuttgart anschloss.

Schon vor dem endgültigen Torwartwechsel in der Saison 2007/08 hatte der Spanier Lehmann temporär aus dem Tor Arsenals verdrängt. Vielen Fans ist auch noch das Champions-League-Finale 2006 in Erinnerung, als Lehmann nach nur 19 Minuten die Rote Karte sah und sichtlich verbittert mit Almunia abklatschte, der für ihn auf das Feld kam.

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