24. Januar 2021 / 17:15 Uhr

Arsenal-Trainer Mikel Arteta würdigt Mesut Özil nach Wechsel: "War über Jahre das Herzstück"

Arsenal-Trainer Mikel Arteta würdigt Mesut Özil nach Wechsel: "War über Jahre das Herzstück"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mikel Arteta war sowohl Mitspieler, als auch Trainer von Mesut Özil beim FC Arsenal. 
Mikel Arteta war sowohl Mitspieler, als auch Trainer von Mesut Özil beim FC Arsenal.  © Getty Images/Montage
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Für Mesut Özil beginnt ein neues Kapitel: Der Weltmeister von 2014 wechselt vom FC Arsenal zu Fenerbahce Istanbul. Seit Sonntagnachmittag ist der Transfer fix. Arsenal-Trainer Mikel Arteta dankte Özil in einem Statement für dessen Verdienste.

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Nach über sieben Jahren und 254 Pflichtspielen ist Schluss: Mesut Özil verlässt den FC Arsenal in Richtung Fenerbahce Istanbul. Am Sonntagnachmittag bestätigten beide Klubs den Transfer des 32-Jährigen. Nach knapp einem Jahr ohne Einsatz bei den Gunners darf Özil in der Türkei wieder auf Spielzeit hoffen. Arsenal-Trainer Mikel Arteta sortierte den Weltmeister von 2014 vor der Saison knallhart aus - und nominierte den Großverdiener weder für die Premier League noch für die Europa League. Özil kritisierte Arteta dafür hart. Zum Abschied scheinen sich die Wogen allerdings geglättet zu haben. In einem Klub-Statement hat der Arsenal-Coach die Verdienste des Ex-Nationalspielers für den Klub gewürdigt.

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So sei es Arteta "eine Ehre" gewesen, Özil zu trainieren. "Mesuts Verdienste für Arsenal sind unbestritten", wurde der Coach auf der Internetseite der Gunners zitiert. "Mesut war über die Jahre das Herzstück vieler großartiger Momente für diesen Klub, darunter die drei Pokalsiege", sagte Arteta. Beim dritten Gewinn des FA Cups war Özil allerdings nicht mehr dabei. Weil er nicht mehr mit dem Mittelfeldspieler plante, hatte Arteta ihm vorzeitigen Urlaub gewährt. Abschließend wünschte Arteta Özil "das Beste" für Fenerbahce.

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Die englischen Medien hatten Özil weniger freundlich verabschiedet. Polemisch rechnete die "Times" zuletzt mit dem im Sommer 2013 für rund 50 Millionen Euro geholten Ex-Schalker ab. "Er hat in den letzten Jahren nur dann Energie gezeigt, wenn es darum ging, seinen Kumpel Recep Tayyip Erdogan zu unterstützen", hieß es. Der türkische Präsident Erdogan ist zwar auch Fan von Fenerbahce - sein Lieblings-Klub ist aber Basaksehir Istanbul.

Özil selbst verabschiedete sich mit einem emotionalen Statement: "Ich werde mein Leben lang ein Gunner sein - kein Zweifel", schrieb der Deutsche. "Es mag das Ende eines Kapitels sein, aber meine Verbindung zu diesem großartigen Klub wird niemals verblassen." Es sei "kein Abschied für immer" nach "fast 3000 Tagen" bei den Londonern.