09. November 2019 / 00:42 Uhr

Wirbel um Arsène Wenger: Konter Richtung FC Bayern - Trainer-Legende nach Farce um Klub-Zukunft besorgt

Wirbel um Arsène Wenger: Konter Richtung FC Bayern - Trainer-Legende nach Farce um Klub-Zukunft besorgt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Arsène Wenger hat mit deutlichen Worten behauptet, dass der FC Bayern München Unwahrheiten über ihn verbreitet hat.
Arsène Wenger hat mit deutlichen Worten behauptet, dass der FC Bayern München Unwahrheiten über ihn verbreitet hat. © imago images/Nordphoto
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Arsène Wenger schlägt zurück: Der 70-Jährige, der als Trainer-Kandidat beim FC Bayern als Nachfolger von Niko Kovac galt, ist am Freitagabend in einem vielbeachteten Interview mit "beIN Sports" gegen die Bayern in die Gegenoffensive gegangen. Wenger sorgt sich nach der via "Bild" publizierten Absage an ihn um die Zukunft des Klubs.

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Der FC Bayern München wird wieder zum FC Hollywood! Am Abend vor dem Top-Spiel in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund sorgt ausgerechnet ein Trainer-Kandidat, dem der FC Bayern am Donnerstag via Bild abgesagt hatte, für Wirbel rund um den deutschen Rekordmeister: Arsène Wenger widerspricht dem FC Bayern in einem Interview mit dem TV-Sender beIN Sports - und geht in die Gegenoffensive. Dabei ist deutlich zu fühlen, wie sehr er von der öffentlichen Reaktion des FC Bayern enttäuscht ist. Er warnt den Klub vor der Zukunft.

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Wenger: FC Bayern hat mich angerufen, nicht umgekehrt

Was war passiert? Wenger galt als Top-Kandidat auf die Nachfolge des am vergangenen Sonntag beurlaubten Kovac - doch dann folgte am Donnerstagabend eine über die Bild verbreitete Absage: „Arsène Wenger hat Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag angerufen und grundsätzlich Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert. Der FC Bayern schätzt Arsène Wenger für seine Arbeit als Trainer bei Arsenal London sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern München“, teilten die Münchner über das Medium mit.

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Doch diese Version scheint nicht zu stimmen. Das zumindest behauptet Wenger nun. So habe FCB-Vorstandsboss Rummenigge ihn am Mittwoch zuerst angerufen. Bei einem Telefonat vor dem Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus habe Rummenigge ihn dann gefragt, ob er Interesse am Job hätte. "Wir haben zusammen entschieden, in der kommenden Woche wieder zu telefonieren, weil ich bis Sonntag in Doha bin. Das ist die wahre Geschichte", sagte der 70 Jahre alte Franzose. Die Trainer-Legende unterstellt dem Rekordmeister also, die Unwahrheit gesagt zu haben.

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Und nicht nur das. Wenger reagierte geradezu pikiert ob der Äußerungen der Bayern. "Ich kenne Beckenbauer, Rummenigge und Hoeneß seit über 40 Jahren. Der Erfolg des Klubs ist auf ihrer exzeptionellen Kompetenz, Ehrlichkeit, Diskretion und Einfachheit aufgebaut. Wir sagten uns alle gegenseitig die Wahrheit, wenn es notwendig war", sagte er. Doch ausgerechnet dies sei nun nicht mehr der Fall. "Dieser Klub, der alles sehr diskret und direkt gemanagt hat, ist nun sehr anfällig für Gerüchte von allen Seiten“, so der Franzose weiter.

Kommentar zur Wenger-Absage

Sein Statement schloss Wenger mit einem düsteren Ausblick auf die Zukunft des FC Bayern ab: "Ich wünsche Bayern alles Gute. Sie stehen gerade an einem Wendepunkt, weil Hoeneß, eine Schlüsselfigur dieses Klubs, gehen wird (am 15. November wird er nicht wieder als Präsident kandidieren; d. Red.). Rummenigge wird in einem Jahr gehen (sein Nachfolger wird Oliver Kahn; d. Red). Es scheint, als wäre die Zukunft ungewiss", so Wengers bissiger Kommentar. Er wünsche den Bayern persönlich "viel Glück" und beendete das Interview mit den Worten: "Für mich ist die Situation klar." Klingt nicht so, als wäre Wenger nach dem Wirrwarr um seine Person noch interessiert, die Bayern zu trainieren.

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